Sabine Peters holt 'Bronze' beim Bommen Berendloop in Groningen/NL

Am vergangenen Wochenende fand in Wilhelmshaven wieder der NordseeMan und NordseeWomen statt. Eine Triathlonveranstaltung mit besonderem Flair am Jadebusen. Mit dabei im Starterfeld über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen – 90 km Radfahren – 21,1 km Laufen) auch Nils Brüchert-Pastor vom PV Triathlon Witten, der schon einige Ironmans und den OstseeMan mitgemacht hatte und nun folgerichtig den NordseeMan in Angriff nehmen wollte sowie sein Lieblingsmensch Petra Makalowski.
Die Veranstaltung ist hervorragend und sehr liebevoll organisiert. Das Schwimmen findet im Jade Kanal, einem Seitenarm des Jadebusens statt. Das Wasser war für die Nordsee sehr salzig und Myriaden von Qualen trieben um die Schwimmer; beides wohl dem warmen Wetter der letzten Wochen geschuldet. Am Wettkamptag war es jedoch recht frisch, leichter Regen und Wind mit kleinen Sturmböen zog über die Teilnehmer, was aber der Stimmung in keinster Weise Abbruch tat.
Ab 9 Uhr gingen alle 5 Minuten in Wellen von etwa 40 bis 50 AthletInnen und Athleten an den Start, der als Wasserstart mit stillen Countdown durchgeführt wurde. Dann galt es die Strecke von 900 Meter hin und nach einer 180 Grad Wende die 1000 Meter zurück möglichst gut zu bewältigen. Nach dem Ausstieg und dem Wechsel auf das Fahrrad, führte die Strecke auf einen 18 km Rundkurs der 5 Mal zu absolvieren war. Dieser Kurs ist zwar recht flach, aber auch sehr windanfällig. Nach dem erneuten Wechsel hatten die Aktiven 4 Runden á 5,275 Kilometer zu Laufen, die zum großen Teil am Südstrand des Jadebusen bei einer kräftigen Brise entlang führte.
Nils Brüchert-Pastor kam hoch erfreut mit seiner Zeit nach 5:05:22 Stunden über die Ziellinie, auch wenn dies „nur“ der „undankbare“ 4. Platz seiner Altersklasse bedeutete. Dort konnte er dann noch seine Lebensfreundin Petra Makalowski anfeuern, die sich kurzentschlossen für die Sprintdistanz angemeldet hatte und gerade nach seinem Zieleinlauf vom Rad aufs Laufen wechselte. Auch sie machte es ihm gleich und beleget den 4. Platz ihrer Altersklasse in 1:25:03.
Beide Aktiven des PV Triathlon Witten waren sich absolut einig „eine tolle Veranstaltung die absolut zu empfehlen ist“!
Auch in diesem Jahr startet der PV-Triathlon Witten wieder am Montag nach den Sommerferien (03.09.) einen Laufkurs für Quereinsteiger.
24-Stunden-Lauf in Bottrop an den Start geht, stand noch ein schneller Lauf über 30,9 km beim Sengach-Talsperrenlauf auf dem Trainingsplan. Zwei Tage zuvor war Anke Libuda noch 60 km durch die Nacht - begleitet von Conny Dauben und Silke Wienforth - zur Vorbereitung auf die die 24-Stunden-DM gelaufen.
Die Fahne vom PV-Triathlon Witten brauchte Andreas Giersberg aber nicht alleine hochhalten: mit Volker Rödig nahm ein zweiter Athlet und damit nach Anke Libuda im Jahr 2015 als Dritter PVler die Strecke über die Fundamente der ehemaligen Berliner Mauer in dem auf 450 Teilnehmer begrenzten Starterfeld unter seine Füße. Nebenbei 'feierte' Volker Rödig im Vorbeilaufen an den vielen Sehenswürdigkeiten Berlins seinen Geburtstag.
Zwei Wochen nach dem Berliner Mauerlauf über 161km stellte sich der PV-Ultraläufer Andreas Giersberg einer neuen Herausforderung. Diesmal sollten es 'nur' 75 km um die Müritz sein, dem größten Binnensee Deutschlands. Pünktlich um 8 Uhr ging es bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein, nur unterbrochen von einigen Regenschauern, über Wald-, Feld- und Forstwege vorbei an kleinen verschlafenen Dörfern durch den Nationalpark Müritz zum Zielort Waren. Dass sich der PVler verlaufen könnte, stand nicht zu Befürchten, immerhin nahm Andreas Giersberg bereits zum achten Mal an dieser Laufveranstaltung teil. Nach 7:34 Std. überquerte der PVler die Ziellinie auf Platz 38 von 106 Startern und Platz 11 seiner Altersklasse M50.