Mark Köster beim Rückwärts-Triathlon "Race on the base" in Kalifornien
Einen Triathlon in umgekehrter Reihenfolge bestritt Mark Köster beim "Race on The Base" auf einer Militärbasis in Los Alamitos/Kalifornien. Das Besondere daran: die klassische Reihenfolge der Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen war hier genau umgekehrt zu absolvieren: Gestartet wurde das Rennen mit einem 3,7 Meilen Lauf (ca. 6 km), gefolgt von 13 Meilen auf dem Rad (ca. 21 km), um anschließend noch 200 Meter im Pool zu schwimmen.
Bei Temperaturen um 20 Grad herrschten ideale Bedingungen für den Wettkampf und Mark Köster ließ von Anfang an nichts anbrennen. Bereits nach 25:32 Minuten hatte er die Laufstrecke absolviert und wechselte auf das Rennrad. Nach der flachen Lauf- und Radstrecke auf der Start- und Landebahn der Militärbasis hatte er sich bereits weit vorn im Teilnehmerfeld platziert und gab diese Position auch beim Schwimmen nicht mehr auf.
Mit einer Gesamtzeit von 68:34 Minuten und Platz 36. von 913 Startern ist Mark Köster hoch zufrieden und um ein Erlebnis reicher: "Den Triathlon einmal andersherum zu bestreiten war sicherlich eine interessante Erfahrung, wenn auch das Schwimmen am Ende eher einem Überlebenskampf glich. Nach etwas über einer Stunde Renndauer mit Puls 175 in den Pool zu springen war schon verrückt."
Als nächstes steht für "Eugen" Köster Ende März der Ironman 70.3 California auf dem Programm. Im Juli folgt dann der Vineman Triathlon über die Ironman-Distanz in Napa Valley, nördlich von San Francisco.

Priv. Doz. Dr. Roman Leischik begibt sich erneut in die Wüste: Als Betreuer eines Vorbereitungs-Camp für Teilnehmer des Abu Dhabi Triathlons hält der Sportarzt des PV-Triathlon Witten die medizinische Betreuung in seinen Händen, um nach Abschluß des Trainingscamps auch selber an den Start über die Landdistanz zu gehen.
Roman Leischik die Bedingungen im Orient.
Die Körpersprache drückt Optimismus aus, wenn Matthias Bergner auf die anstehende Triathlon-Bundesliga-Saison angesprochen wird. Dennoch verrät der Mannschaftscoach des PV-Triathlon Witten nur so viel, dass der bisherige Kader seines AVU Team Witten der Männer und Frauen in der 1. Bundesliga und des Champion System Team der Männer in der 2. Bundesliga durch interessante Neuzugänge ergänzt wird. Dies läßt nach Einschätzung von Matthias Bergner die Prognose zu, dass die Platzierungen aus 2011 mit dem jeweils 6. Platz in der 1. Bundesliga und dem 5. Platz in der 2. Bundesliga "mindestens bestätigt" werden können.
Auch für Nils Brüchert-Pastor, Betreuer der Ligen unterhalb der Bundesligen, kann die Saison 2012 kommen: "Insgesamt werden 30 Triathletinnen und Triathleten des PV-Triathlon bei 22 Wettkämpfen in ganz NRW an den Start gehen. Neben der Regional- und der NRW-Liga der Frauen sind wir wieder in der Seniorenliga für Starter ab 35 Jahre und mit einer Mastermannschaft ab 45 Jahre dabei. Unsere Landesliga-Mannschaft ist zur großen Freude aller im dritten Anlauf in die Verbandsliga aufgestiegen." Mit Spannung blickt Nils Brüchert-Pastor besonders auch auf die NRW-Liga der Frauen: "Hier können wir mit Franziska Maschke und Melanie Schwalbe, beide kommen vom vom EJOT Team Buschhütten, starke Neuzugänge verzeichnen." Die Distanzen variieren von der Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 20 Km Radfahren, 5 Km Laufen) über die Olympische Distanz (1,5 Km Schwimmen, 40 Km Radfahren, 10 Km Laufen) bis zur Mitteldistanz (1,9 Km Schwimmen, 80 Km Radfahren, 21 Km Laufen).
Den letzten Schliff für die Saison werden sich die PV-Mannschaften mit Trainer Andreas Kapka im April wieder in einem Trainingslager auf Mallorca holen. Vereinsvorsitzender Jobst Pastor hat wie immer ein äußerst attraktives Programm im Hotel Club Pollencia zusammenstellen lassen. "Alle Athleten stehen im normalen Leben in ihren Berufen als Student, Postbote bis hin zum Arzt ihren Mann oder ihre Frau und haben oft eine eigene Familie, da ist ein Trainingslager äußerst wertvoll", so Nils Brüchert-Pastor.
Triathlon Teams im südafrikansichen Kapstadt beim ITU Sprint Triathlon African Cup dieser Herausforderung. Den 750 m Schwimmen schlossen sich für die Dänin und die Niederländerin aus dem PV-Bundesliga-Team noch 20 km Radfahren und 5 km Laufen an. Während die Plätze 5 (Petersen) und 11 (de Vries) zunächst einen guten Eindruck machen, hatten beide jedoch Schwierigkeiten, der richtigen Strecke zu folgen - eine bessere Platzierung blieb den PVlern so verwehrt.
Kroatien, um 12 Tage lang Sonne und vor allem Kraft für die kommende Triathlon-Saison zu tanken. Für Sven Bergner war es nicht das erste Mal, dass er einen Teil der Saisonvorbereitung in Kroatien absolvierte: „Mein insgesamt dritter Aufenthalt in dem kleinen Fischerort, 70 km vom Split entfernt, erwies sich wieder als Geheimtipp. Das Wetter spielte bis auf zwei Regentage mit, allemal angenehmer, die Kilometer bei warmem Sonnenschein abzuspulen - immerhin 30 Stunden in der Woche. Vor allem die langen Läufe, die wir in den Sonnenaufgang oder –untergang legten, waren traumhaft.“