Conny Dauben erfolgreich beim Ironman Mexico
Zum Abschluss des Jahres stellte sich Conny Dauben der Herausforderung Triathlon-Langdistanz beim Ironman Mexico in Cozumel. Über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen erzielte die Athletin des PV-Triathlon Witten Platz 13 bei den Profi-Damen mit einer guten Endzeit von 10:40:38 Stunden. Dabei waren die Bedingungen alles andere als gut. "Erst heißes Klima und heftige Winde beim Radfahren, dann beim Laufen 'Land unter'. Auf einem Streckenabschnitt konnte das Wasser nicht mehr ablaufen und stand knietief auf der Straße - einige sind nur noch durchgegangen und viele haben auch aufgehört.", berichtet Dauben. Ihr Potenzial hat sie dieses Mal noch nicht voll ausschöpfen können. "Die Beine haben irgendwann nicht mehr mitgemacht. Vielleicht war auch der Röntgenlauf (anm. Ultramarathon in Remscheid Ende Oktober) noch nicht ganz verdaut.", und setzt mit einem Augenzwinkern hinterher: "Da muss ich wohl noch ein paar Langdistanzen machen."
Yvonne van Vlerken - Top-Favoritin und Siegerin der letzten beiden Jahre - stieg aus dem Rennen aus. Bei den Damen siegte die Schweizerin Simone Benz und bei den Herren Michael Lovato aus den USA.

Bei guten Wetterbedingungen ging am vergangenen Sonntag Mark Köster beim Ironman Arizona an den Start - 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen erwarteten den 32-jährigen Wittener. Über 2500 Athleten verwandelten zunächst den Tempe Town Lake in eine "Waschmaschine", wie Mark Köster es treffend beschreibt. "Das Wasser war zwar etwas kühl, das hat mich aber nicht all zu sehr gestört, da ich durch das Freiwassertraining im Pazifik daran gewöhnt bin.", so Köster. Die fast vollkommen flache Radstrecke führte anschließend über drei Runden durch ein angrenzendes Indianerreservat. Bei Temperaturen um 17 Grad und mäßigem Wind herrschten hier nahezu perfekte Bedingungen. Im Ganzen zeigt sich Köster mit der Radzeit von 5:22 Stunden zufrieden, wenn es auch nach hinten raus anstregend wurde: "Durch das lange Fahren in geduckter Aero-Position bekam ich Schmerzen im unteren Rücken und Gesäß und die Beine wurden auch langsam schwer." Doch es waren noch genügend Ausdauerreserven übrig, um den abschließenden Marathonlauf um den Tempe Town Lake mit einer guten Zeit zu absolvieren. Zwar wurde es gegen Ende richtig hart, wie Köster berichtet, doch gelang ihm eine Marathonzeit von 3:57 Stunden. Er habe nochmal "alles gegeben" - dem entsprechend ist er mit dem Gesamtergebnis von 10:53 Stunden und Platz 350 von 2500 Athleten sehr zufrieden. Die nächsten Wochen ist Erholung angesagt: "Nun ist erstmal Saisonpause und bis Weihnachten kein richtiges Training."
Jahreszeitgemäß mußten die Triathleten ihre Wettkampfsaison beendet und messen ihre Kräfte ohne die Schwimmdisziplin bei Duathlon-Wettkämpfen. So fand ein Quartett von Aktiven des PV-Triathlon Witten den kurzen Weg nach Wetter, um am Duathlon auf dem Harkortberg teilzunehmen. Einmal mehr überzeugte Tim Siepmannin der relativ start besetzten Gruppe der Schüler A. Mit einem deutlichen Vorsprung von 39 Sekunden gewann der 13 Jahre junge PVler seine Altersklase in 11:35 min. vor Oliver Crummenerl vom PSC Plettenberg (12:14 min.) und Jonas Knorr (13:29 min.) von den TriGeckos Dortmund. Zu bewältigen waren 500 m Laufen, 3 km Radfahren und 200 m Laufen. Rena Siepmann erreichte als erste weibliche Cross-Duathletin in ihrer Altersklasse das Ziel!