Bei guten Wetterbedingungen ging am vergangenen Sonntag Mark Köster beim Ironman Arizona an den Start - 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen erwarteten den 32-jährigen Wittener. Über 2500 Athleten verwandelten zunächst den Tempe Town Lake in eine "Waschmaschine", wie Mark Köster es treffend beschreibt. "Das Wasser war zwar etwas kühl, das hat mich aber nicht all zu sehr gestört, da ich durch das Freiwassertraining im Pazifik daran gewöhnt bin.", so Köster. Die fast vollkommen flache Radstrecke führte anschließend über drei Runden durch ein angrenzendes Indianerreservat. Bei Temperaturen um 17 Grad und mäßigem Wind herrschten hier nahezu perfekte Bedingungen. Im Ganzen zeigt sich Köster mit der Radzeit von 5:22 Stunden zufrieden, wenn es auch nach hinten raus anstregend wurde: "Durch das lange Fahren in geduckter Aero-Position bekam ich Schmerzen im unteren Rücken und Gesäß und die Beine wurden auch langsam schwer." Doch es waren noch genügend Ausdauerreserven übrig, um den abschließenden Marathonlauf um den Tempe Town Lake mit einer guten Zeit zu absolvieren. Zwar wurde es gegen Ende richtig hart, wie Köster berichtet, doch gelang ihm eine Marathonzeit von 3:57 Stunden. Er habe nochmal "alles gegeben" - dem entsprechend ist er mit dem Gesamtergebnis von 10:53 Stunden und Platz 350 von 2500 Athleten sehr zufrieden. Die nächsten Wochen ist Erholung angesagt: "Nun ist erstmal Saisonpause und bis Weihnachten kein richtiges Training."
