Wittens Läuferinnen baden in einem Meer von rosa - Marion Schürmann verbessert HM-Zeit
Für rund 50 Läuferinnen aus Witten gab es am Samstag nur ein Ziel: der 5. Frauenlauf in Köln. "Es war unglaublich, über 7000 Frauen, alle im gleichen rosa Trikot, gingen an den Start über 8 km", berichtet
Brigitte Meinshausen. "Zeiten und Plätze spielten heute keine große Rolle, der Spaß stand im Vordergrund." Uli Knepper, mit Brigitte Meinshausen Mentor in der Laufgruppe des PV-Triathlon Witten, war pünktlich um 14 Uhr am Saalbau vorgefahren und anschließend mit seinem mit Läuferinnen des PV und TTW bis auf den letzten Platz gefüllten Bus in die Domstadt am Rhein gefahren.
Schnell hatten sich die Läuferinnen in dem seit langen ausgebuchten Lauf mit den Startnummern versorgt. Als Beigabe gab es auch ein rosa Laufshirt. "Einige waren im letzten Jahr schon dabei, als es nur einen Start gab. Aufgrund der großen Beteiligung wurde in diesem Jahr sogar in fünf Gruppen gestartet",
berichtet Uli Knepper. "Für uns Männer war es schon ungewohnt, einer so großen Läuferinnen-Gruppe vom Straßenrand aus zuzusehen - und die Wittenerinne in diesem rosa Farbenmmeer auch wieder zu erkennen." Seine kostbare 'Fracht' setzte der begeisterte Läufer und Busfahrer im Hauptberuf in den Abendstunden vor dem Ratskeller ab, um noch gemeinsam einen 'Absacker' zu trinken. Einhellige Meinung der Läuferinnen: "Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei - wenn Uli uns fährt!"
Marion Schürmann (PV) verbessert sich deutlich über 21,1 km
Während die Wittener Frauen in Köln den 8 km-Lauf genossen, startete Marion Schürmann beim 4. Nordkirchener Halbmarathon "übern Obsen hopsen".
Bei dem landschaftlich schönen Lauf mit Start am Nordkirchener Schloss konnte sich die PVlerin gegenüber dem Halbmarathon vor 14 Tagen in Düsseldorf um 11 Minuten verbessern und überquerte als Siebte der M50 in 2:09:38 Std. die Ziellinie.

Fast 900 Teilnehmer, 250 Meldungen mehr als im Vorjahr, hatten sich angemeldet, rund 200 Läufer/innen nahmen sich die 10 km-Distanz vor. Die Zuschauer brauchten nur 34:08 min. bzw. 34:39 min. auf den Sieger und den Zweitplatzierten zu warten: David Schönherr gewann das Rennen, gefolgt von Sven Bergner. Die beiden PV-Athleten deklassierten die Konkurrenz und liefen einen Vorsprung von über drei Minuten vor dem Drittplatzierten Alexander Ockl (TUSEM Essen) heraus. Vor allem für Sven Bergner war der Lauf eine wichtige Standortbestimmung: "In 14 Tagen starte ich im AVU...Team bei der Deutschen Sprintmeisterschaft in Witten, da kommt es nach Schwimmen und Radfahren darauf an, beim abschließenden Lauf noch ein paar Körner in der Tasche zu haben."
sich in Fredenbaum fort: Heike Rose lief mit schnellen 50:35 min. auf den dritten Platz der W45. Erneute Pärchenbildung - den vierten Platz der W45 holte sich eine weitere Athletin des PV: Andrea Rittershaus überquerte nach 51:18 min. die Ziellinie. Beide PV-Läuferinnen brauchten im Ziel nicht lange auf Helga Groß warten: die ewig-junge PV-Läuferin blieb in der Altersklasse der 70jährigen mit 57:14 min. deutlich unter einer Stunde und holte sich den Sieg ihrer Altersklasse.
Ein Ausrufezeichen setzte erneut Birgit Schönherr-Hölscher über die Marathondistanz: Die Ausdauerläuferin des PV-Triathlon Witten hatte sich zur 24. Auflage des 'Internationalen Bad Pyrmont Marathon' angemeldet und lief nach 42,195 - nicht einfachen - Kilometern als Gesamtsiegerin über die Ziellinie. "Jeder Teilnehmer, der nördlich von Hannover zu Hause ist, wird nach diesem Lauf wissen, warum das hier Weserbergland heißt. Bad Pyrmont zählt zu den schwierigsten Marathonstrecken", sagte Organisationsleiter Bernd Meeke angesichts der 690 Höhenmeter, die über die Marathonstrecke verteilt zu laufen waren.
laufen waren. Die Strecke führte über Beläge von Gras, Asphalt bis zu befestigten Waldwegen mit schönen Ausblicken über das Bad Pyrmonter Tal.
"Mit dem Bus ging es von Wardenburg nach Eelde, wo wir Quartier in einer Turnhalle bezogen", berichtet Anke Libuda. "Nach wenigen Stunden Schlaf und einem Frühstück wurden wir noch in der Nacht wieder mit einem Bus zum Start gefahren." Pünktlich um 5:00 Uhr fiel der Startschuss zur ersten Etappe nach Blijham. "Beim Start war es immerhin trocken und die Luft angenehm frisch, aber bei Kilometer 10 gesellte sich der Regen als ständiger Begleiter hinzu, was aber keinen der 74 gemeldeten Teilnehmer vom Laufen abhielt" - auch Anke Libuda nicht, die das erste Marathon-Ziel schließlich nach 4:17:31 Std. erreichte. Damit hatte die PVlerin unerwartet den ersten Marathon als schnellste Frau im Feld mit einem Vorsprung von 15 Minuten gewonnen. Einige Minuten nach ihr folgte Peer Schmidt-Soltau.