Köln Marathon - Oliver Schoiber läuft 63,3 km
Die Regeneration reichte - Nils Brüchert-Pastor ging nur kurz nach seinem extremen Hindernislauf in Oldenburg bereits in Köln in Speedskates wieder an den Start über die Marathondistanz. Das Datum 02.09.2011 paßte - Nils Brüchert-Pastor konnte rechnerisch einen Marathongeburtstag feiern, da er auf den Tag genau 42,195 Jahre (42 Jahre und 71 Tage) alt wurde.
Seine Frau Laura Routaboul de Brüchert-Pastor
zog jedoch erstmal ihre Laufschuhe an und lief vor dem Speedskate-Marathon, den beide in 2:02:50 Std. absolvierten, über die Halbmarathon-Distanz ein ausgezeichnetes Rennen. Mit einer und finishte mit einer Zeit von 1:37:11 Std. als Neunte der W35. Eine zweite Wittenerin folgte mit Maren Meinshausen in 1:38:50 Std. als 19. der Weiblichen Hauptklasse. Rica Pukropski lief in der Weiblichen Jugend A mit 2:00:25 Std. auf den 10. Platz gleichauf mit Andrea Fallatik (186. W30). Benedict Olier lief den ganzen Marathon in 4:35 Std.
Noch eine Steigerung möglich? Keine Frage für Oliver Schoiber. Der PVler suchte und fand in Köln wieder die besondere Herausforderung in Sachen Ausdauer: um 8:30 Uhr startete Oliver Schoiber über die Halbmarathon-Distanz, den er in ausgezeichneten 1:31:07 Std. abschloß. "Gerade noch genug Zeit, um an den Marathonstart zu gehen", so der Extremläufer des PV, der den Marathon in sehr guten 3:46:02 Std. lief. Für die Gesamtstrecke von 63,3 km brauchte Oliver Schoiber 5:17:08 Std. und platzierte sich in der Ultra-Wertung auf den achten Platz.

Die besondere Herausforderung gesucht und gefunden haben Nils Brüchert-Pastor vom PV-Triathlon Witten und Tim Aepelbach und Frank Kuipers vom Triathlon-Team-Witten, die gemeinsam unter dem Namen "Witten warriors" beim 1. Airborne Fit Run in Oldenburg an den Start gingen. Während Nils Brüchert und Tim Aepfelbach bereits auf einige Wettkämpfe dieser Art verweisen konnten, war ein extremer Hindernislauf für Frank Kuipers eine Premiere. Die Premiere gelang: zwei Runden á 9 Km mit jeweils 7 Hindernissen galt es zu bewältigen. "Nicht die Hindernisse, sondern der Laufuntergrund aus feinem Heidesand auf dem Truppenübungsplatz war eigentlich die größte Hürde", berichtet Nils Brüchert-Pastor. Neben Kriechen, Springen, Klettern und Hangeln kam diesmal noch etwas Spezielles in beiden Runden dazu: das Tragen von zwei jeweils angeblich 13 Kg schweren Sandsäcken über 500 Meter. "Nach einhelliger Meinung waren die Säcke aber wohl etwas zu gut gefüllt gewesen", schätzt Tim Aepfelbach.
Brahmann, der in diesem Jahr noch seinen 75. Geburtstag feiert, startete über die Halbmarathondistanz und lief trotz 14tägiger Trainingspause als Sieger der M75 mit einer Zeit von 2:11:02 Std. über die Ziellinie. Lothar Niemann, mit nicht ganz 66 Jahren etwas jünger als sein Vereinskamerad, holte sich über die gleiche Distanz mit einer Zeit von 2:00:20 Std. den Sieg in der M65. Helga Groß setzte noch eins drauf: die 70jährige PVlerin gewann über 15 km in ausgezeichneten 1:23:28 Std., gewann das Rennen in der W70 und stellte gleichzeitig in der 84. Auflage der Bertlicher Straßenläufe einen neuen Streckenrekord in ihrer Altersklasse auf. Hans-Peter Otto startete über 30 km und rundete das gute Abschneiden des PV-Triathlon Witten mit einer Zeit von 2:57:48 Std. und dem 6. Platz in der M50 ab.