5. Ruhrtalmarathon - alles lief wie am Schnürchen
Die 5. Auflage des Ruhrtalmarathons ist Geschichte und wird als weitere erfolgreiche Veranstaltung in die Annalen des PV-Triathlon Witten eingehen. "Wir hatten natürlich Sorge, dass uns das Wetter einen Strich durch die Veranstaltung machen würde, aber mit rund 500 Teilnehmern war die Nachfrage fast genauso groß wie im letzten Jahr", freut sich Cheforganisatorin Heike Berke. „Viele Einzelstarter, aber auch Vereine und Unternehmen wie Creditreform, DEW, Diakonie Ruhr, das Lohmann-Team, Ruhrpumpen und die Stadtwerke Witten nahmen teil.“
Schon der erste Start um 9 Uhr, als die Walker und Nordic Walker die 10 km- und Halbmarathondistanz unter ihre Füße nahmen, stimmte zuversichtlich. Heike Berke: "Mit über 40 Startern war die Beteiligung sogar deutlich höher als im letzten Jahr" und der 1. Vorsitzende des PV Jobst Pastor fügt hinzu: "Der Ruhrtalmarathon ist in Läuferkreisen etabliert, wir haben mit Teilnehmern aus Nottuln bei Münster und Erftstadt bei Köln gesprochen, die nicht zum ersten Mal in Witten waren." Alles klappte wie am Schnürchen, der Hof der Friedr.-Lohmann GmbH am Ruhrtal 2 in Witten-Herbede füllte sich zusehends mit Läufern, die pünktlich um 10 Uhr ihren Marathonlauf und um 10:30 Uhr den Halbmarathon aufnahmen. Den 10 km-Lauf gab Bürgermeisterin Sonja Leidemann im Beisein von Seniorchef Günther Lohmann-Hütte frei.
35:21 min. später lief David Schönherr vom PV-Triathlon als Sieger über die Ziellinie und war selbst etwas überrascht: "Ich hätte nicht geglaubt, dass ich zwei Wochen nach dem Berlin-Marathon schon wieder so eine gute Zeit laufen konnte." David Schönherr hatte den Berlin-Marathon in einer Zeit von 2:38 Std. absolviert. Auch der zweite Platz ging mit Pascal Czollmann an den PV-Triathlon, der 37:33 min. brauchte. Dritter im Bunde wurde Karl-Heinz Baumann von der SE Gevelsberg mit einer Zeit von 38:18 min. Bei den Frauen hatte Sabine Dettmar (43:53 min./Blau Weiß Bochum) vor Marlies Steffen (PV/44:44 min.) und Vera Reuter (ohne Verein (o.V.)/47:57 min.) die Nase vorn.
Ausgezeichnete Resultate auch in den anderen Wettbewerben: die ersten drei Männer blieben über die Königsdisziplin, den Marathon, unter drei Stunden: Vorjahressieger Klaus Eickel lief auch in diesem Jahr als Sieger durchs Ziel, die Uhr notierte 2:47:37 Std. Zweiter wurde in 2:49:40 Std. Jan-Hendrik Hans (TSV Krofdorf-Gleiberg) vor Marko Schwarke (2:56:14 Std.). Regina Tank aus Dortmund, im letzten Jahr noch Dritte, stand in diesem Jahr mit einer Zeit von 3:29:29 Std. ganz oben auf dem Treppchen. Zweite wurde Ina Radix (3:54:18 Std.) vor Claudia Weinreich (3:59:17 Std.). Wilfried Leonhard (PV) lief seinen 50. Marathon in sehr guten 3:27 Std.
Bei den Halbmarathonis sahen die Zuschauer, wie Raphael Gösmann (Blau Weiß Bochum/1:21:49 min.), Sebastian Krusch (o.V./1:21:56 Std.) und Frederik Brandenstein (o.V./1:22:19 Std.) in nicht mal einer Minute die ersten drei Plätze unter sich ausmachten. Bei den Frauen ging der Sieg an Miriam Scholz vom ausrichtenden PV (1:31:53 Std.), Zweite wurde Jutta Weißling (TriRun Ibbenbüren/1:35:23 Std.) und Dritte Anne Schafhausen-Ferreira (o.V./1:39:58 Std.).
Über die gleiche Distanz, aber absolviert als Nordic Walker, siegte Gerhard Billig in 2:08:43 Std. (PV) vor Klaus Lausberg in 2:52:08 Std. (SG Ennepetal) und Lothar Lohmann (Alfa-Flotter Gang) in 2:55:10 Std.
Bei den Frauen wiederholte Angela Sänger vom heimischen TTW ihren Sieg mit einer Zeit von 2:21:44 Std. Zweite wurde Susanne Lausberg in 2:44:03 Std. (SG Enneptal) vor Nicole Freisfeld vom Lauftreff Herbede in 2:52:13 Std.
Über 10 km Nordic-Walking standen Tadeusz Janasik (Lohmann-Team) mit einer Zeit von 1:08:10 Std., Günter Hildebrand (1:18 Std.) und Christian Schotte (1:21 Std.) auf den Treppchenplätzen 1 bis 3. Bei den Walkerinnen konnten Ingrid Magliocco (SG Enneptal/1:18 Std.), Karin Claßen (Lohmann-Team/1:21 Std.) und Petra Fladda (Laufen-in-Dortmund/1:21 Std.) Pokale und Geschenke für ihre Erfolge mitnehmen.
Alle Ergebnisse des 5. Ruhrtalmarathons sind online - siehe:
http://www.triwit.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1142&Itemid=194


Eine Ausdauerleistung außerhalb der Triathlon-Diziplinen vollbrachte auch Wolfgang Brozio. Der PVler konnte wegen einer Knieverletzung in der Saison 2011 leider keinen Triathlon-Sport ausüben und konzentrierte sich kurzerhand auf seine vierte Sportart, das Paddeln. Vier bis fünfmal in der Woche brachte er sein Kajak auf der heimischen Ruhr und dem Kemnader See zur Verbesserung von Konstitution, Bootsbeherrschung und Paddeltechnik wzu Wasser. Um wenigstens einmal in diesem Jahr Wettkampfluft schnuppern zu können, meldete sich der PVler für die Halbmarathondistanz beim 1000 Seen-Marathon auf der landschaftlich schönen Mecklenburger Seenplatte an. "Nach 630 km Anreise und einer sternenklaren Herbstnacht im Zelt erfolgte der Start um 9 Uhr, die Bedingungen waren gut, ich hoffte auf einen optimalen Rennverlauf", berichtet Wolfgang Brozio. "Nach den im Vorjahr gemachten Erfahrungen mit einer Karambolage zu Beginn des Rennens wusste ich, dass die kritischste Phase der Sprintmassenstart mit der Einfädelung des Teilnehmerfeldes nach nur 100 m in einen 15 m breiten und 200 m langen Kanal darstellt. Ich wählte meine Startposition entsprechend und es gelang mir, das Nadelöhr weitestgehend unbehelligt vor dem Hauptfeld zu passieren. Nach zwei Kilometer begann sich das Feld zu sortieren und langsam in die Länge zu ziehen, die aus fünf oder sechs Rennkajaks bestehende Spitzengruppe setzte sich bereits zügig mit ca. 12 km/h vom restlichen Feld ab." Der aus dem Langstreckensport kommende Spät- und Quereinsteiger und Paddelautodidakt blieb dran, verschärfte frühzeitig vor dem Ziel nochmal das Tempo und konnte das Rennen hoch zufrieden nach 1:54:23 Std. mit dem dritten Platz von 30 Startern in der Klasse „1er Kajak M 40 u. älter“ sowie den 12. Gesamtplatz von insgesamt 128 gestarteten Booten beenden. "22 Minuten schneller als im Vorjahr - mein Trainingsprogramm hatte sich bewährt", freute sich Wolfgang Brozio.
Dritter ironman-Start in 2011, dritter Erfolg - Marcus Ziemann vom PV-Triathlon Witten reiste nach Spanien an die Coata de Meresme, um in Calella zum dritten Mal in diesem Jahr eine Langdistanz zu bewältigen. Der klassische ironman umfaßte 3,8 km Schwimmen, 180 km auf dem Rad und einen kompletten Marathon über 42,195 km. "An sich hatte ich mich auf das Schwimmen im glasklaren Meer gefreut, zumal ich in Tschechien noch mit 58 min. eine persönliche Bestzeit aufgestellt hatte. Die Freude verflog jedoch sehr schnell, die Teilnehmer nahmen wenig Rücksicht, der Schwimmstart kam mir vor, als wenn ich in eine Prügelei geraten wäre und der Wellengang ließ den Griff beim Armzug oft ins Leere gehen", berichtet der Athlet des PV-Triathlon. So blieben einige Minuten auf der Strecke, die Uhr notierte 66 min. beim Ausstieg aus dem Meer. "Als dann auch noch der Wechsel nicht so lief, wie geplant, bin ich schon mit einer gehörigen Portion Wut auf die Radstrecke gefahren." Der flache Radkurs mit leichten Anstiegen entlang der Küste sagte Marcus Ziemann jedoch zu - am Ende der 180km stand eine neue Radbestzeit von genau 5:00:21 Std. auf dem Papier. Die Marathonstrecke - ohne Schatten bei 32 Grad und aufgeteilt in vier Runden schaffte Marcus Ziemann in 4:04 Std. Große Freude dann aber mit Blick auf die Gesamtzeit von 10:18 Std. "Zwar keine Bestzeit, aber trotzdem gut geschafft", faßt Marcus Ziemann seinen ironman zusammen.
Die 11. Auflage des Sterntalerlaufes in Herdecke zugunsten schwerkranker Kinder zog auch eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten von Klein bis Groß in die unmittelbare Nähe des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. Während die erwachsenen PV-Läufer/innen über die anspruchsvolle 9 km-Distanz starteten, heimste der PV-Nachwuchs über die 1 km- und 2 km-Strecke viele Treppenplätze ein.
die Siege mit zurück in die Ruhrstadt. Felice Gerads (01) wurde Zweite und Jana Welter (98) und Lara Herrmann freuten sich über dritte Plätze. Luisa Pitschak (00) kam auf den vierten Platz, Hannah Pitschak (98) wurde Fünfte und Pia Engelbrecht (01) Sechste.