Triathlon Krefeld - NRW-Liga Frauen und Nachwuchscup erfolgreich
Bereits zum 25. Mal fand am Sonntag in Krefeld der Bayer-Triathlon statt. Mit am Start die NRW-Liga-Mannschaft des PV-Triathlon in der Besetzung Franzi Maschke, Heidi Schwartz und Sabine Mollus. Der Modus an diesem Tage war der Mannschaftsprint (500 m Schwimmen – 20 Km Rad – 5 Km Laufen). "Beim Mannschaftssprint kommt es natürlich sehr darauf an, dass die Teammitglieder eng zusammen bleiben. Dies taten unsere Athletinnen auch und bewiesen einen tollen Kampfgeist", so Mannschaftscoach Nils Brüchert-Pastor.
Dabei war der Auftakt gar nicht vielversprechend: Sabine Mollus bekam beim Schwimmen im Elfrathersee einen plötzlichen Asthmaanfall. Das NRW-Ligateam des PV-Triathlon ging dadurch erst als 15. Team von 17 Mannschaften auf die sehr nasse und windige Radstrecke, kämpften sich dort aber vor allem durch Sabine Mollus und Franzi Maschke auf den 11. Platz vor, um beim Laufen durchs Heidi Schwartz Antritt mit der zweitbesten Laufzeit noch einmal auf den 7. Platz zu laufen. Lohn der Anstrengung: das Damenteam des PV-Triathlon verbesserte sich um einen Tabellenplatz verbessert und steht vor dem letzten Wettkampf in zwei Wochen in Xanten nun auf Rang sechs.
Kurz zuvor war Pia Rimpel über die Volksdistanz (500 m Schwimmen – 20 Km Rad – 5 Km Laufen) gestartet und belegte nicht nur den 29. Platz in der Gesamtwertung, sondern mit ihrer Zeit von 1:24:33 Std. auch und vor allem den 3. Platz ihrer Altersklasse WJUN.
Große Erfolge an gleicher Stelle auch für die Nachwuchsabteilung des PV-Triathlon Witten beim Nachwuchscup. Jan Stratmann, letztes Wochenende noch für die 2. Bundesliga in Witten gestartet und dort mit der Mannsc
haft auf Platz 1 gelandet, holte sich auch in Krefeld überzeugend den 1. Platz der MJA in 1:03:37 Std. Auf das Podium kam ebenfalls Lisa Rose als 2. der WJB in 38:38 Minuten.
Diese Leistungen wurden komplettiert durch Tim Siepmann (4. Platz MJB in 36:04 min.), Lars Rose (5. Platz MSA in 40:20 min.), Til Erlemann (9. Platz MJB in 37:34 min.), Ben Grabow (11. Platz MSA in 41:56 min.), Hannah Pitschak (12. Platz in 44:00 min.) und Luise Pitschak (16. Platz in 54:36 min).
Freuen konnten sich außerdem das Nachwuchs-Trio nach einer geschlossenen Leistung Tim Siepmann, Til Erlemann und Lars Rose über den 2. Platz der Mannschaftswertung - lediglich ein Punkt fehlten dem hoffnungsvollen PV-Nachwuchs zum ersten Platz. Lisa Rose, Hannah und Luisa Pitschak mussten mit dem undankbaren 4. Platz vorliebnehmen - mit nur 4 Punkten Abstand zum 3. Platz auch sehr knapp.

Auch die Laufgruppe de PV-Triathlon Witten stellte sich in den Dienst der guten Sache und ging über die angebotenen Distanzen von 10 km und 21,1 km an den Start. "An sich ist die Wettkampfstrecke einer unserer Trainingsstrecke, die wir vor allem mittwochs und freitags laufen, aber so schlechtes Wetter wie heute hatten wir nur äußerst selten", meinte Heike Schul,langjährige Mentorin der PV-Laufgruppe, womit sie nicht untertrieb: 10 Minuten vor dem Start öffnete der Himmel seine Schleusen und durchnäßte die wartenden Läufer/innen bis auf die Haut. Kurz nach dem Start legte der Regen eine kleine Verschnaufpause ein, um zum Ende hin die Teilnehmer erneut nass zu regnen. Dennoch ging der Spaß an der gut organisierten Veranstaltung nicht verloren.
'Nur' geradeauslaufen reichte Frank Bode nicht. Der Athlet des PV-Triathlon Witten hatte sich darum zum Start beim 3. Urbanathlon in Hamburg angemeldet. Es galt, über eine Strecke von 11 km zwölf Hindernisse mit Höhenunterschieden von zusammen 200 Metern zu überwinden. Als besondere Herausforderung ließ der Veranstalter auch 10 kg-Sandsäcke über einen 400 m langen Sandstrand tragen.
Zum zweiten Mal nahmen einige Läufer/innen des PV-Triathlon die etwas weitere Anreise in Kauf, um beim 'Maare-Mosellauf' über 21,1 km zu starten. "Der Lauf fand auf dem Teilabschnitt des Maare-Mosel-Radweges zwischen Daun und Gillenfeld auf einem reizvollen Abschnitt der Vulkaneifel statt", berichtet Marcus Limberg. "Ein besonderes Erlebnis war das Stück über einen 30 Meter hohen Viadukt und durch einen 560 m langen Tunnel."
Rechtzeitig auf den Weg zu einem großen Lauf in der polnischen Hafenstadt Danzig machen sich am 24. August Birgit und Bernhard Koopmeiners. Der Lauf ist erst am 08. September – Birgit und Bernhard Koopmeiners reisen allerdings mit dem Fahrrad an.