Kirchender Citylauf: Doppelsieg für PV-Triathlon Witten
Eine Leistung zum Einrahmen zeigten am Wochenende Birgit Schönherr-Hölscher und ihr Sohn David Schönherr. Beim 20. Kirchender Citylauf über 10 km trugen die beiden Ausnahmeläufer des PV-Triathlon zu einem Doppelsieg der besonderen Klasse bei: David Schönherr gewann die Konkurrenz bei den Herren und lief als Gesamtsieger mit einer Zeit von 34:12 min. über die Ziellinie. Schnellste Frau über 10 km wurde Birgit Schönherr-Hölscher mit einer Zeit von 39:28 min. „Dass ein Verein die Gesamtsieger bei den Herren und Frauen stellt, kommt allein schon selten vor, dass Mutter und Sohn aber beide Titel holen, ist sicherlich äußerst selten“, freut sich auch Jobst Pastor, 1. Vorsitzender des PV-Triathlon Witten.
Dieter Pawellek folgte in genau 48:00 min. als 9. der M45. Zweiter Mutter-Kind-Lauf an diesem Tag durch Dennis Rittershaus als 13. M20 in 50:25 min). Knappe zwei Minuten später lief seine Mutter Andrea Rittershaus über die Ziellinie. Knapp auch die Platzierung von Andrea Rittershaus: die PVlerin wurde mit ihrer Zeit von 52:03 min. Vierte der W45. Auf dem Treppchen standen wiederum die Urgesteine des PV-Triathlon Lothar Niemann und Bruno Brahmann. Während Lothar Niemann in ausgezeichneten 52:12 min. Zweiter der M65 wurde, gewann Bruno Brahmann den Lauf in der Altersklasse der 75jährigen in 59:09 min.
„Silber“ auch für Natasha Brüchert-Pastor: über 2 km lief die Nachwuchsathletin des PV-Triathlon nach längerer Trainingspause als Zweite der W13 in 7:58 min. über die Ziellinie.
Für Andrea und Dennis Rittershaus war das Laufen in Kirchende aber noch nicht zu Ende: beide schwangen sich nach dem Zieleinlauf ins Auto und schafften es gerade noch, beim 34. Wittener Zwiebelsackträgerstaffellauf als vierte Staffelläufer in den Teams „PV-TriWit mixed power“ bzw. „PV-TriWit orange power“ für ihren Verein im schnellen Lauf einen Zwiebelsack über die Ruhrstrasse zu transportieren.

Der Startschuss für den 24,4km langen Lauf inklusive 500 Höhenmeter und streckenweise 17 % Steigung durch die "Grüne Hölle" fiel bei herbstlichen Temperaturen um 9 Grad um 08:45 Uhr in der berühmten Boxengasse. Neben Jennifer Fisahn vertrat auch Marlies Steffen die PV-Farben über die 24,4 km-Distanz an der Nürburg. Kurz darauf startete der 5 km Lauf über die Grandprix-Strecke, an dem die Ehepaare Roberta und Stefan Reißland sowie Gabriele und Ulrich Knepper teilnahmen.
„Mit Blick auf die letzte Saison, in der wir auf dem 6. Platz landeten, wollen wir natürlich versuchen uns verbessern“, gibt Matthias Bergner die Marschroute vor. Dazu müsste das Team allerdings eins der Teams aus Süßen oder Hannover mindestens um zwei Plätze hinter sich lassen. Dieses Ziel werden in Hannover am kommenden Sonntag über die Sprintdistanz Sven Bergner, Daniel Torek, Mark Oude Benning, Stefan van Thiel und mit seinem ersten Start in der Bundesliga Renning Elischer verfolgen.
Desiree Elting, Marlene Gomez Islinger, Ann-Kathrin Frick und Svenja Hörnlein nach den 750 m Schwimmen. Trotz der Dichte fanden sich nur Gomez Islinger und Elting in der zweiten Radgruppe weniger, während Frick in der 3. und Hörnlein in der 4. Radgruppe um den Anschluss kämpften. Durch die 8. Schnellste Laufzeit konnte Marlene Gomez-Islinger die gute Ausgangsposition nutzen und auf dem 10. Rang das Rennen beenden. Elting landete auf dem 15. Platz, Frick wurde 20. und Hörnlein kam als 22. von Wadenkrämpfen begleitet ins Ziel. „Wir sind mit der Leistung aller zufrieden. Schade, dass uns vier Platzziffern zum Team aus Potsdam fehlten“, drückte Teamchef Bergner seine Gefühlslage aus.
"Eine Runde entspricht 25 lange Kilometer inclusive 500 Höhenmeter und streckenweise 17 % Steigung", erklärt Uli Knepper. Der Athlet des PV weiß, wovon er spricht, nahm er doch im letzten Jahr schon einmal teil und fuhr nach 57:44 min. als Dritter der M50 über die Ziellinie.