Laura Routaboul de Brüchert-Pastor gewinnt Osnabrück Marathon

Prost Laura!Eigentlich sollte der Start beim 9. Osnabrücker Landmarathon nur ein Trainingslauf mit Gleichgesinnten sein, zu dem sich Laura Routaboul de Brüchert-Pastor und Peer Schmidt-Soltau kurzfristig entschlossen hatten. Dass es am Ende für die Ausdauerathletin des PV-Triathlon Witten der Platz auf der obersten Stufe des Siegertreppchens wurde, war nicht geplant - auch nicht der zweite Platz in der M30 für Peer Schmidt-Soltau.

Bei der landschaftlich sehr schönen und liebevoll organisierten Laufveranstaltung nahmen über 300 Läufer über die verschiedenen Distanzen teil. Zu absolvieren waren über die Königsdiziplin, dem Marathon, drei hügelige Runden á 14 km mit zum Teil langen flachen Anstiegen, Wiesen- und Feldwegepassagen.

Das Marathonziel erreichten jedoch nur 60% der Teilnehmer. Eine wichtige Rolle spielten die tropischen Temperaturen, die aber wiederum der gebürtigen Argentinierin Laura Routaboul dBP nicht besonders viel auszumachen schienen. Während das Teilnehmerfeld wie Eis in der Sonne wegschmolz, konnte die PVlerin ihr Trainingstempo sehr gut halten und überquerte nach 3:57:13 Std. als erste Frau die Ziellinie. Die PVlerin hatte lediglich drei Läufern den Vortritt lassen müssen. Der Vorsprung zur zweiten Finisherin war so groß, dass die Zeit reichte, um erst noch in Ruhe zu duschen. „Ich bin absolut glücklich, dass ich einen Marathon gewinnen konnte, das habe ich mir vor vorher im Traum nicht vorstellen können“ so Laura bei der Siegerehrung, bei der sie stolz am schweren 3 Liter Weizenbierglas nippte.
 
Peer Schmidt-Soltau, ebenfalls auf lange Distanzen spezialisiert, überquerte als 9. Läufer (2. der AK M30) nach 4:15:25 Std. die Ziellinie und war nicht minder zufrieden über seine Platzierung unter den Top Ten: „Ich bin einfach mein 100-Kilometerlauf-Tempo gelaufen, so konnte ich die Hitze ganz gut überstehen.“