Versöhnlicher Saisonabschluss bleibt dem AVU-Team Witten verwehrt
Das Jahr 2013 scheint nicht das Jahr des AVU-Teams Witten zu sein. Auch beim letzten Wettkampf der Saison in Hannover lief bei weitem nicht alles nach Plan: Die Herren hatten wieder einmal Pech und wurden durch einen Sturz ausgebremst, die Damen dagegen hatten mit Personalproblemen zu kämpfen. So standen am Ende in der Tageswertung der 13.Platz für das Herrenteam und der 7.Platz für die Damen zu Buche.
Das Rennen bei den Männern glich beim Schwimmen zunächst einer großen Schlägerei, sodass Durchsetzungsfähigkeit gefragt war. Am besten damit zu Recht kam Eike Schwartz,
der die erste Radgruppe nur knapp verpasste. Der Rest der Mannschaft fand sich in der zweiten und dritten Gruppe wieder. Das Radrennen wurde dann Sven Bergner zum Verhängnis, denn an einem der Wendepunkte kam er mit einigen anderen Athleten zu Fall und musste das Rennen unterbrechen: „Glücklicherweise habe ich mich nicht ernsthaft verletzt, sodass ich das Rennen noch beenden konnte. Aber durch den Sturz schliff mein Hinterrad an der Bremse, was ich zuerst reparieren musste und so viel Zeit verlor.“ Am Ende kämpfte er sich noch auf dem 54.Platz ins Ziel. Beim Laufen kam es derweil zu einem Ausscheidungslauf um die vorderen Plätze, den Danny Friese dank einer sehr starken Laufzeit auf dem 40.Platz als bester des AVU-Teams beendete. Nur knapp dahinter folgte Eike Schwartz auf dem 42.Platz. Keinen guten Tag erwischten dagegen die beiden Youngster im Team. Renning Elischer überquerte die Ziellinie auf dem 63.Platz und Fynn-Rasmus Elischer sorgte mit dem 76.Platz für das Streichergebnis. Damit konnte das gesteckte Ziel eines einstelligen Tabellenplatzes leider nicht erreicht werden, aber immerhin wurde der 10.Platz in der Abschlusstabelle verteidigt.
Bei den Damen waren die Probleme eher im Vorfeld angesiedelt, denn die Mannschaft musste noch kurzfristig umgestellt werden. Der krankheitsbedingte Ausfall von Neiske Becks konnte noch durch den kurzfristigen Einsatz von Heidi Schwartz, die das ganze Jahr aufgrund einer Verletzung nicht starten konnte, kompensiert werden. Leider musste dann auch noch Tanja Strohschneider ihren Start aus familiären Gründen absagen, sodass mit Marlene Gomez-Islinger, Kaja Schröder und Heidi Schwartz nur drei Athletinnen an der Startlinie standen. Diese machten ihre Sache dafür aber ausgesprochen gut. Gomez-Islinger konnte mit Platz 12 erneut überzeugen, Kaja Schröder belegte bei ihrem ersten richtigen Einzelstart in der 1. Bundesliga einen guten 23.Platz und Heidi Schwartz finishte nach einer tollen kämpferischen Leistung auf dem 37.Platz. Kaja Schröder zeigte sich entsprechend auch zufrieden mit ihrem Rennen: „Nachdem sich in der Nacht eine Fledermaus in unser Zimmer verirrt hat, dachte ich erst an ein schlechtes Zeichen. Das Rennen hat dann aber trotzdem gut geklappt, sodass ich mit meinem Einstand in der Liga glücklich bin.“ Mit dieser soliden Leistung konnte insgesamt der 8. Platz in der Tabelle gesichert werden, sodass die Damen für den Lichtblick des Tages aus Sicht des AVU-Teams sorgten.
Nichtsdestotrotz hatte sich Teamchef Matthias Bergner die Saison 2013 im Vorfeld anders vorgestellt: „Nach den guten Leistungen in der letzten Saison wollten wir eigentlich dieses Jahr noch weiter nach vorne. Das dann aber bei fast jedem Wettkampf etwas Unvorhersehbares passiert, ist natürlich Pech und bei der hohen Leistungsdichte in der Bundesliga schwer zu kompensieren. Positiv stimmt mich allerdings, dass wir, wenn mal alles normal verlaufen ist, auch sehr gute Leistungen gezeigt haben (wie bei den 4.Plätzen von Düsseldorf und Schliersee).Das Potential im Team ist also da.“

Weltenbummler in Sachen Triathlon Roman Leischik fügte am Wochenende den 'ironman Kentucky' seiner umfangreichen Wettkampf-Sammlung hinzu. In seiner großen Sammlung hinterließ dieser ironman eine bleibende Erinnerung.
Abseits der Ligen und internationalen ironman nahmen drei Athlethen des PV-Triathlon Witten - mit großem Erfolg - am Riesenbecker Triathlon teil. Riesenbeck zählt mit mit 26 Veranstaltungen seit 1983 zu den ältesten Triathlonveranstaltungen Deutschlands, die Strecken im Erholungsgebiet Torfmoorsee gelten als zuschauerfreundlich und der Veranstalter engagiert extra Cheerleader und Künstler für dieses Sportspektakel. Die Ergebnisse des PV-Trios können sich sehen lassen: Manuela Close kam nach 2:30:17 Stunden ins Ziel und siegte in ihrer Altersklasse W50. Ebenso erfolgreich war der erste Triathlon in diesem Jahr für Heike Hasenclever: nach einjäriger Verletzungspause verwies die PVlerin die Vorjahressiegerin der W55 mit einer Zeit von 1:55:38 Stunden und einem Vorsprung von sieben Minuten auf den zweiten Platz. finishte in 1:43:06 Stunden. Reinhard Böhne-Hasenclever wurde 7. seiner Altersklasse M55.
Düsseldorf gut trainiert, sodass es möglich sein sollte den 8. Platz in der Tabelle zu verteidigen.
Der Kemnader Burglauf zugunsten muskelkranker Kinder war Dank zahlreicher Teilnehmer wieder ein voller Erfolg. Am Start über den Halbmarathon von 21,1 km auch ein Trio des PV-Triathlon Witten. David Schönherr nutzte den Lauf in der alten Heimat, um eine Woche vor seinem Start beim Münster-Marathon noch mal eine Tempo-Trainingseinheit zu absolvieren. Schnelligkeit und Ausdauer reichten, um mit einer Zeit von unter 1:15 Stunden über die Ziellinie zu laufen. Die Uhr für den PVler blieb bei genau 1:14:04 Std. stehen, gleichbedeuten mit dem zweiten Platz im Gesamteinlauf.