PV-Laufanfänger docken an

Es lief wieder gut für die Athleten vom PV-Triathlon Witten, dieses Mal beim 14. Lauf um den Kemnader See. Den Auftakt machten die Zwillinge Lina und Anne Kawalek beim Benefizlauf der Schülerinnen in der weiblichen Jugend U14: hinter Marie Winse von der USC Bochum (5:06 min.) finishten Lina auf Platz 2 in 5:16 min. vor Anna Kawalek (5:23 min.), die den dritten Platz eroberte.
Im Hauptlauf blieb Dirk Schaefer unter der 42-Minutengrenze. Der schnelle PVler finishte in 41:57 min. auf Platz 8 der M45. Peter Podolski folgte in 45:47 min. und schrammte mit Platz 4 in der M60 an einem Treppchenplatz vorbei. Silke Wienforth erging es vergleichbar in der M40: Platz 4 in 49:56 min. mit nur sechs Sekunden Rückstand auf dem dritten Treppchenplatz sprang am Ende für die stellv. Geschäftsführerin des PV raus. Andreas Zinn in 50:59 min. und Dieter Pawallek in 54:53 min. rundeten das gute Abschneiden der PV-Läufer/innen ab. Foto von links Peter Podolski, Andreas Zinn und Dirk Schaefer.
PV-Trainer Andreas Kapka Zweiter beim Halbmarathon Kamen
21,1 Kilometer suchte sich PV-Trainer Andreas Kapka aus und meldete sich zum Halbmarathon in Kamen an. In starken 1:38:13 Std. finishte der PVler als zweiter Läufer der M55.

Sieben handverlesene Nachwuchs-Triathleten werden Deutschland am kommenden Wochenende beim Europa-Cup im türkischen Antalya repräsentieren - einer davon ist Jan Stratmann vom PV-Triathlon Witten. Die Fahrkarte für seinen ersten internationalen Start über die olympische Distanz buchte Jan Stratmann Mitte März bei einem Leistungstest in Saarbrücken.
In dem sehr gut besetzten Starterfeld dürfte nach Einschätzung von DTU-Trainerin Grit Weinert vor allem die Konkurrenz aus aus Groß Britannien eine große Rolle beim Kampf um Plätze und Zeiten spielen. Für Jan Stratmann wird es in erster Linie darum gehen, Erfahrungen auf der internationalen Bühne zu sammeln und gesund ins Ziel zu kommen.
Tim Siepmann, Ben Grabow, Lars Rose und Rena Siepmann starten beim Ländervergleichs-Kampf in Koblenz
Ein weiterer Triathlon, dieses Mal mit den besten nationalen Nachwuchstriathleten aus NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, wartet in Koblemz auf Teilnehmer und Zuschauer. Auch bei diesem exponierten Wettkampf hat der PV-Triathlon Witten wieder seine Asse am Start: mit Lina Völker und Katharina Krüger sowie Radabteilungsmitglied Luca Fröhling vertreten in der Jugend A gleich drei PV-Nachwuchsathleten die Farben von Nordrhein-Westfalen. Bei diesem Ländervergleich sind die Distanzen 0,75 - 20 - 5 zu absolvieren.
Rena Siepmann vervollständigt das PV-Quartett mit ihrem Start in der Jugend B über 0,4 - 10 - 2,5.

100 Kilometer sind eine lange Strecke, mit dem Auto, auch mit dem Rad, aber zu Fuß? Genau diese Streck liefen die laufbegeisterten Ute Scholl und Yara Behrens (Foto) vom PV-Triathlon Witten am vergangenen Samstag, und das zum ersten Mal in ihrem Leben. Nach mehreren Marathonläufen und dem 63 Kilometer langen Ultralauf in Remscheid reifte der Gedanke "Wer 63 schafft, schafft auch 100." Die Idee setzten die beiden PVlerinnen ab Februar in die Tat um und intensivierten ihre Traningsumfänge. Kleinere Rückschläge und Unterbrechungen durch Erkältungen, Verletzungen und Urlaub wurden überbrückt, der Halbmarathon in Venlo als Trainingsvorbereitung in das Programm eingebaut, so dass beide am vergangenen Samstag gut vorbereitet an die Startlinie des "WHEW 100" in Wuppertal den längsten Lauf ihres Lebens beginnen konnten.
Vor ihnen lag eine Strecke über ehemalige Bahntrassen durch die sieben Städte Wuppertal - Sprockhövel - Hattingen - Essen - Heiligenhaus - Velbert - Wülfrath und wieder zurück nach Wuppertal. 13:36:08 Stunden später liefen Yara Behrens und Ute Scholl lächelnd ins Ziel. "Der Schmerz geht, der Stolz bleibt", bestätigt Ute Scholl die alte Läuferweisheit.


