PV-Trio finisht 3-Länder-Giro

Reichlich Erfolge liefen auch PV-Athleten am Wochenende ein:
Birgit Schönherr-Hölscher startete in Gelsenkirchen beim "Run and Rock" und lief als Gesamtsiegerin der Frauen in 41:46 min. über die Ziellinie. Damit gewann Birgit auch die Bergwertung im "Haldensprint". Drei Tage zuvor wurde sie in 17:40 min. Zweite beim Firmenlauf am Kemnader See.
Andrea Halbe lief über sechs Runden und insgesamt 9,6 km durch ein Parkhaus in Hamm. In 50:25 min. wurde die begeisterte PV-Läuferin Dritte der W45.
Laufmentorin Christiane Seubert startete mit ihrem Mann Martin in München beim Halbmarathon im Rahmen der Sport-Scheck-Stadtläufe. Für Christiane blieb die Uhr in der blau-weißen Stadt bei 2:18 Std. stehen, Martin lief über 10 km nach 1:32 Std. ins Ziel.
Auch im Urlaub blieb Nordic-Walker-Mentor Paul-Heinz Padkul nicht untätig: beim Dornumer Schlosslauf wurde Paul Sechster über 5 km Walking in einer Zeit von 44,21 min. abgeschlossen.

Die dritte von vier Stationen der 1.Triathlon Bundesliga führte die Teams des PV-Triathlon Witten heute nach Düsseldorf, wo es eine Sprintdistanz zu bewältigen gab. Das Frauenteam mit Johanna Rellensmann, Annika Vössing, Lina Völker und Kathi Krüger konnte dabei den Aufwärtstrend fortsetzten und landete erneut auf einem starken 7. Platz. Die Herren mussten dagegen einen Dämpfer hinnehmen und sich mit dem 14.Platz zufrieden geben.
Wie von Teamchef Matthias Bergner im Vorfeld vorausgesagt, konnte das Damenteam des PVT an die tolle Leistung aus dem Kraichgau nahtlos anknüpfen, obwohl es nach
dem Schwimmen erstmal nicht so gut aussah. Hier konnten nämlich mit Kathi Krüger und Lina Völker nur zwei Athletinnen mit den Besten mithalten. Rellensmann und Vössing dagegen fanden sich mit knapp 30 Sekunden Rückstand in einer der hinteren Gruppen wieder. Dank einer starken Radleistung konnten die beiden aber doch noch den Anschluss an das große Hauptfeld herstellen, aus dem Krüger allerdings leider zurückfiel. So gingen am Ende des Radfahrens noch drei Wittenerinnen in aussichtsreicher Position auf die Laufstrecke, was am Ende reichte, um mit den Plätzen 19 (Rellensmann), 23 (Vössing), 26 (Völker) und 43 (Krüger) erneut den 7. Platz in der Teamwertung zu sichern und sich damit endgültig unter den TOP 10 festzusetzen, was Teamchef Bergner natürlich sehr freute: „Heute haben alle Starterinnen wieder eine tolle Leistung gezeigt und wir sind froh, dass es diese Saison bei den Damen endlich einmal so gut läuft. Jetzt sind natürlich alle Top motiviert für den Abschlusswettkampf in Tübingen!“
Für diesen Abschlusswettkampf sind auch die Männer des PVT nach dem heutigen Wettkampf besonders motiviert, allerdings aus ganz anderen Gründen als die Frauen. Mit dem 14. Platz mussten sie sich nämlich in Düsseldorf mit dem vorletzten Platz zufrieden geben, was natürlich nicht das Potenzial des Teams wiederspiegelt. Nach dem Schwimmen bildete sich schnell eine 50 Mann starke Spitzengruppe, die leider zwei
Wittener knapp verpassten, so auch Sven Bergner: „Beim Radaufstieg fehlten mir nur wenige Sekunden auf die Gruppe, allerdings war es bei dem horrenden Tempo nicht möglich dieses kleine Loch alleine zu schließen und ich musste die gesamten 20 Kilometer in einer kleinen Gruppe um den Anschluss kämpfen.“ Mit Bergner in der Gruppe war auch Dominik Wawrik, der allerdings auf dem verwinkelten Kurs den Anschluss verlor und das Rennen aufgeben musste. Sven Bergner kämpfte sich allerdings durch und komplettierte das Wittener Ergebnis am Ende mit dem 63. Platz. Für Jan Stratmann, Morten Hansen und Debütant Tim Siepmann lief es besser, denn ihnen gelang der Sprung in die große Gruppe. Beim Laufen erwischte dann Stratmann den besten Tag und lief auf dem 32. Platz in Ziel, dicht gefolgt von Morten Hansen auf dem 40. Platz und Tim Siepmann auf dem 50. Platz. Am Ende reichte dies aber leider nur zum besagten 14. Platz in der Teamwertung, sodass das Ziel für Tübingen klar ist: „Wir wollen uns mit einem TOP 10 Ergebnis noch einmal von unserer besten Seite zeigen und die Bundesligasaison 2015 mit einem erfreulichen Resultat beenden!“
Bis zum Abschlusswettkampf der 1. Bundesliga in Tübingen am 2.8.15 haben alle Athleten des PVT nun noch fünf Wochen Zeit zur Vorbereitung, um dann in bester Verfassung an der Startlinie zu stehen.
Für die beiden Teams des PV-Triathlon Witten in der 1. Bundesliga geht es bei der Sprintdistanz (0,75 km/ 20 km/ 5 km) am Sonntag in Düsseldorf schon in die finale Phase der Saison. Nachdem sowohl den Damen als auch den Herren beim letzten Wettkampf im Kraichgau der Sprung unter die TOP 10 gelang, soll nun an diese Leistung angeknüpft werden.
Trotz wiederum starker Konkurrenz zeigt sich Teamchef Matthias Bergner zumindest bei den Damen zuversichtlich, dass dies gelingen kann: „Wir gehen wieder mit der gleichen Besetzung an den Start wie vor drei Wochen. Zudem haben alle Starterinnen gut trainiert, sodass ich sehr zuversichtlich bin!“ Das Ziel ist für Johanna Rellensmann, Lina Völker, Kathi Krüger und Annika Vössing von daher eigentlich klar: Im Wasser alles
geben um sich eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten, auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs dann Stürze vermeiden und beim abschließenden Lauf alles aus sich herausholen. Sollte dies gelingen, ist auf jeden Fall wieder mit einer Platzierung unter den besten acht Teams zu rechnen.
Bei den Herren stehen neben Morten Hansen aus Norwegen, mit Sven Bergner, Jan Stratmann, Tim Siepmann und Dominik Wawrik gleich vier Eigengewächse des PVT an der Startlinie. Besonders gespannt ist Teamchef Bergner dabei auf Debütant Tim Siepmann sowie auf Dominik Wawrik, der nach langer Krankheitspause wieder sein Comeback gibt: „ Wir freuen uns alle, dass Dominik wieder dabei ist und das Tim mit erst 17 Jahren schon in der 1. Bundesliga startet. Daher steht für uns in Düsseldorf erstmal nicht die Top-Platzierung im Vordergrund, sondern einfach eine gelungene Teamleistung. Eine Mannschaft in der 1. Bundesliga mit so vielen Startern aus der eigenen Jugend an den Start zu bringen, schaffen nicht viele Teams!“ Trotzdem ist, bei günstigem Rennverlauf, wieder mit einer Platzierung um den zehnten Platz zu rechnen, womit die aktuelle Tabellensituation abgesichert werden könnte.
Neben spannenden Rennen ist auf dem spektakulären Stadtkurs mit vielen Kurven, Kopfsteinpflaster auf dem Rad und sehr schnellen Strecken also auch eine Vorentscheidung für die Gesamtwertung zu erwarten, schließlich steht nach dem Rennen in Düsseldorf nur noch das Finale in Tübingen an. Der Startschuss im Rheinhafen Düsseldorf wird für die Damen um 11:00 Uhr und für die Herren um 12:30 Uhr erfolgen.

