ironman Frankfurt - Spannung steigt!

Es ist heiß in Frankfurt, sehr heiß! Neoverbot steht so gut wie fest.Vanessa hat ihre Startnummer, Meike mit Sicherheit auch. Edmund verschiebt seinen Start auf Glücksburg am 02.08.

Es ist heiß in Frankfurt, sehr heiß! Neoverbot steht so gut wie fest.Vanessa hat ihre Startnummer, Meike mit Sicherheit auch. Edmund verschiebt seinen Start auf Glücksburg am 02.08.
Martin Herrmann, einer der 'dienstältesten' Triathleten Wittens, startete nach sechswöchiger Verletzungspause beim SPARDA-Münstertriathlon. "Die Ruhepause tat vor allem meinem Gewicht gut", meinte Martin im Hinblick auf die Zunahme von 2 Kilo Lebendgewicht augenzwinkernd. Dennoch, es waren noch genug Kräfte da, um mit einer Zeit von 2:34:07 Std. (24:38/1:13:20/52:58) Fünfter der M60 zu werden!
226 km - nicht mit dem Auto, sondern in Form von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km laufen und das bei Temperaturen nahe 40 Grad. Eine, wenn nicht sogar DIE Herausforderungen im Leben eines Triathleten. Am kommenden Sonntag ist es für Meike Hoffmeister und Vanessa Rösler so weit - die Ahtletinnen vom PV-Triathlon Witten werden sich morgens um 7 Uhr in das Wasser des Frankfurter Strandbades am Langener Waldsee stürzen, 180 km auf dem Rad durch Downtown Frankfurt und den wunderschönen Landschaften der Umgebung mit der Maintal-Hochstadt mit der 500 Meter langen Steigungsstrecke durch den alten Ortskern, liebevoll auch "The Hell" genannt, fahren und abschließend eine kompletten Marathon über 42,195 km entlang des Mains laufen. 300.000 Zuschauer werden die Athleten den ganzen Tag anfeuern, das Fernsehen 10 Stunden lang live berichten.

Während seine Teamkollegen vom PV-Triathlon Witten beim Rennen der 1. Bundesliga in Düsseldorf um Punkte und Platzierungen kämpften, stand Matija Lukina am vergangenen Sonntag (28.06.) in seinem Heimatland Kroatien an der Startlinie für die
nationalen Meisterschaften über die Sprintdistanz, die in seinem Heimatort Gornja Stubica ausgetragen wurden. Dementsprechend motiviert gelang ihm dabei ein nahezu perfektes Rennen, indem er über die gesamte Distanz in Führung lag und am Ende den Sieg mit nach Hause nehmen konnte.
Den Grundstein für den Sieg legte Lukina beim Schwimmen, wo er einen Vorsprung von ca. 20 Sekunden auf seine Konkurrenten herausholen konnte. Diesen baute er dann auf dem Rad aus, um am Ende dann mit der besten Laufzeit des Tages und über 2 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten souverän zu gewinnen. Mit diesem Ergebnis zeigte sich Lukina, der nun schon seit 2 Jahren für den PVT in der Bundesliga aktiv ist, natürlich sehr zufrieden: „Heute habe ich endlich mal einen perfekten Tag erwischt. Dies freut mich umso mehr, da ich bei meinem eigentlichen Saisonhöhepunkt, den
European Games in Baku, nicht meine beste Leistung gezeigt habe.“ Zudem konnte Lukina am Tag zuvor bei den Europameisterschaften im Aquathlon in Köln einen respektablen 9. Platz erreichen, anscheinend eine gute Vorbelastung!
Lange Zeit zur Erholung bleibt allerdings nach diesem anstrengenden Wochende nicht, denn in Tübingen am 2.8. möchte der neue kroatische Meister wieder für den PV-Triathlon in der Bundesliga am Start stehen und die Mannschaft in Topform unterstützen.
Im Elite-Feld startet Jan Stratmann (Foto) über seine 2. Olympische Distanz. Aus dem Nachwuchsbereich stehen Tim Siepmann sowie die Bundes-Liga Starterinnen Lina Völker und Katharina Krüger im Aufgebot, ebenso wie Radsportmitglied Luca Fröhling.
Die Teilnehmer haben sich lange auf diesen Tag vorbereitet, so auch Vanessa Rösler. Erst 2003 begann die PVlerin als Ausgleich zum Bürojob mit dem Laufen, 2004 nahm sie sich mit einigen Lauffreunden den Honolulu Marathon vor, verbunden mit einem wunderschönen Urlaub auf Hawaii. Auf Kona kam Vanessa Rösler auf dem Ali-Drive an einem Schild vorbei, auf dem die schlichten Worte zu lesen waren: „official swim start and run finish ironman triathlon world championship“. Der erste Kontakt mit 'Triathlon' war hergestellt. Die kleine Reisegruppe blickte ehrfürchtig in den Pazifik hinaus und versuchte sich vorzustellen, wie man bei der Hitze nach 3,8 km schwimmen auf dem Rad 180 km durch die schwarze Vulkanlandschaft fahren kann, um danach noch einen Marathon zu laufen. "Es war unvorstellbar und doch wurde damals schon der Traum geboren, das auch irgendwann zu schaffen", erinnert sich Vanessa Rösler.