106 km zu Fuß entlang des Rheins
"Das Schöne an dem Laufsport ist, dass ich von Januar bis Dezember trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen kann", meint Laura Routaboul de Brüchert-Pastor. Die Ultraläuferin vom PV-Triathlon Witten war aufgrund ihrer erfolgreichen Saison ausdrücklich eingeladen worden, im eher trüben November beim Ultralauf "Kleiner KOBOLT" zu starten und gerne nach Bonn gereist. Zu bewältigen waren 106 Kilometer inklusive 3.361 Höhenmeter auf der Strecke von Rengsdorf bei Koblenz bis in die ehemalige Bundesstadt Bonn, für den Einladungslauf waren nur 70 Starter/innen vom Veranstalter zugelassen.
"Nachdem wir unsere Startunterlagen bekommen hatten, fuhr uns ein Bus erstmal die ganze Strecke bis Rengsdorf zurück. Dort erfolgte dann um 13 Uhr der Start", berichtet die Ausdauerläuferin. Die PVlerin mußte wie alle Teilnehmer für ihren Lauf eine Pflichtausrüstung, zu der mindest 1,5 Liter Wasser in einer Flasche oder einem Trinkschlauch, lange Hose und Langarmshirt - 2010 war die Strecke komplett zugeschneit gewesen -, eine Stirnlampe inclusive Ersatzbatterien sowie ein Foto-Handy oder eine Digitalkamera gehörten, mit sich führen. "Gefordert war, markante Streckenpunkte zur Durchlaufkontrolle zu fotografieren", berichtet Laura Routaboul de Brüchert-Pastor über die Auflagen des Laufs. Eine Notfallpfeife, Geld für eine Rückfahrkarte per Bahn und sogar eine Rettungsdecke zählten ebenfalls zur Pflichtausrüstung.
Um 13 Uhr fiel der herbeigesehnte Startschuss. Der Weg führte über den Wanderweg des Rheinsteigs, Trailpassagen eingeschlossen. "Die Strecke war sehr schwierig, ich war 13 Stunden im Dunkeln unterwegs. Da ich vor allem im Wald Angst hatte, mich zu verlaufen, habe ich mich zwei weiteren Frauen angeschlossen, mußte dazu aber auch Tempo rausnehmen" - ihr gewohnter Laufpartner Peer Schmidt-Soltau war leider erkrankt.
Das Läuferinnen-Trio blieb bis ins Ziel zusammen, das die drei Ultraläuferinnen am nächsten Tag nach 17:10 Std. erreichten. Lohn der Anstrengung war der 3. Platz in der Frauenwertung.
"Ein wundervoller Lauf, super gut organisiert, nächstes Jahr komme ich sehr gerne wieder", so Laura Routaboul de Brüchert-Pastor am Ende ihres langen Weges.

Gerade erst war David Schönherr in Herne mit 33:27 min. Bestzeit über 10 km gelaufen, schon setzte der Läufer vom PV-Triathlon Witten in Essen erneut ein Ausrufezeichen: beim Blumensaat-Lauf am Baldeneysee überquerte David Schönherr mit neuer persönlicher Bestzeit nach 1:12:22 Std. die Ziellinie. Der schnelle PVler mußte sich nur dem Profi-Läufer Marc-André Ocklenburg geschlagen geben.
Von 10 km über 25 km bis zu einem Ultramarathon über 50 km-Lauf hatte Veranstalter "Adler-Langlauf Bottrop" zum 40. Mal das passende Angebot für den Saisonabschluss. 1.760 Läufer/innen nahmen das Angebot auch gerne an, unter ihnen wieder eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten. Neben einer relativ flachen Strecke durch eines der größten Waldgebiete in NRW hat auch der Start unter dem Förderturm der Zeche Prosper Haniel seinen besonderen Reiz. Im Ziel an gleicher Stelle steht den Läuferinnen und Läufern für die Umkleide und das Duschen die Bergwerkskaue zur Verfügung.
endurlaub auch ein Lichterlauf stattfand!