'Swim & Run Cologne' - drei Starts, dreimal Podest für PV-Frauen

Der Auftaktwettkampf der 1. Triathlon Bundesliga 2016 verlief zwar für beide Teams des PVT nicht ohne Zwischenfälle, allerdings mit sehr unterschiedlichem Ausgang.
Die Damen mussten dabei den Sturz der Italienerin Sarah Papais verkraften, die nach dem Schwimmen noch auf einem hervorragenden achten Rang gelegen hatte, konnten mit dem 7. Platz in der Teamwertung allerdings trotzdem ein sehr erfreuliches Resultat erzielen. Die beste Leistung im PVT-Quartett lieferte Lina Völker, die 56:25 Minuten (Platz 15) für die Strecke benötigte und keine Verschleißerscheinungen nach der Junioren-EM in Portugal zeigte. Als 20. wurde Katharina Krüger gezählt, Rang 37 gab’s für die Italienerin Elisa Marcon. Ohne den Sturz wäre eventuell sogar der 6. Platz möglich gewesen, was aber nichts an der Zufriedenheit der Teamchefin Martina Matzel-Bergner änderte: „Unser Ziel war es einen Top 10 Platz zu erreichen, was uns souverän gelungen ist. Besonders freue ich mich über die tollen Leistungen unserer beiden Juniorinnen Lina und Kathi, die beide gezeigt haben, dass sie in einem solchen internationalen Feld bestehen können. Sara Papais hat sich zudem glücklicherweise nur eine Prellung am Oberschenkel und am Handgelenk zugezogen - zum Glück also nichts Schlimmeres“.
Weniger gut lief es dagegen bei den Herren, die lediglich Vorletzter werden konnte und ihr angestrebtes Ziel nicht erreichten: „Damit konnten wir wirklich nicht zufrieden sein, allerdings ist schon die ganze Woche auch Einiges gegen uns gelaufen“, zog Martina Matzel-Bergner (PVT) am Tag nach dem Auftaktrennen Bilanz. Nicht nur, dass der
fortwährende Regen das Rennen zu einer vor allem auf der Radstrecke äußerst rutschigen Angelegenheit machte. Zudem hatten die Wittener auch noch mit anderen Widrigkeiten zu kämpfen. So waren kurzfristig die fest eingeplanten Tim Siepmann (erkrankt) und Bence Lehman (Klausur-Termin) zu ersetzen. Mit dem Briten George Goodwin und dem Norweger Morten Hansen fand Teamchef Matthias Bergner allerdings noch zwei Ersatzleute. Während des Rennen wurde Youngsters Lars Klinkenberg dann auch noch disqualifiziert. Eigentlich sehr ordentlich platziert, passierte ihm in der zweiten Wechselzone ein Missgeschick. „Er war eigentlich sicher, das Rad richtig auf die Stange gehängt zu haben“, so Matzel-Bergner. Dennoch rutschte das Gefährt herunter, wofür es laut Reglement eine Zeitstrafe gibt. Davon hat Klinkenberg im Eifer des Gefechts jedoch leider nichts mitbekommen, ignorierte die Penalty-Box, in der er hätten halten müssen und wurde daraufhin disqualifiziert. So reichte es für den PV-Triathlon am Ende nur zum 15. und vorletzten Rang. „Ohne dieses Malheur wären wir vielleicht Zwölfter geworden“, trauerte Matzel-Bergner den verschenkten Rängen hinterher, zeigte sich aber zugleich versöhnlich, denn sie ist sich sicher, dass Klinkenberg so etwas nicht noch einmal passieren wird. Bester PVT-Starter war im Kraichgau der wieder sehr starke Jan Stratmann (50:48 min.) als 37. der Tageswertung, der besonders eine der schnellsten Radzeiten des Tages fuhr. Dahinter folgten George Goodwin (51:58), Morten Hansen (52:38) und Nachwuchsmann Mathies Friese (53:23) bei seinem Bundesliga-Debüt.
Jetzt gilt es für alle Starter und Betreuer möglichst schnell wieder zu Kräften zu kommen, denn schon am kommenden Wochenende bietet sich mit dem zweiten Bundesliga-Wettkampf in Ingolstadt die nächste Möglichkeit für die Teams des PVT, sich von ihrer besten Seite zu zeigen.
Action, Spaß und Geselligkeit - diese Mischung machte auch in diesem Jahr das Drachenbootrennen des KC-Witten aus. Hinzu gesellte sich auch großer Erfolg. Der PV-Triathlon Witten ging - wie seit vielen Jahren - mit dem Mixed-Team "PV Orange Power" an den Start.

Team-Captain Markus Limberg hatte seine Mannschaft sehr gut eingestellt und auch kurzfristige Ausfälle kompensiert. Umso höher die hervorragende Bilanz nach den vier Vorläufen: dreimal Platz 1, einmal Platz 2!!! Damit war der Zwischenerlauf erreicht, bei dem die ersten beiden Teams weiterkamen. Es wurde möchtig spannend, das entscheidende Rennen stand auf des Messers Schneide. Ganz knapp landeten die PV-Paddler schließlich auf dem 3. Platz. In der Gesamtabrechnung bedeutete dieser Erfolg Platz 9 von 58 Teams!

Härtetest für Meike Hoffmeister über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km auf dem Rad und 20 km Laufen): in vier Wochen wird die ausdauernde Triathletin vom PV-TRIATHLON Witten beim ironman in Frankfurt als Zwischenziel für den legendären ironman von Hawaii an den Start gehen. Die PVlerin hatte vor sechs Jahren schon einmal die Route Harsewinkel -Frankfurt -Hawaii erfolgreich absolviert und baute nun darauf, sich in Harsewinkel einen guten Überblick über ihre Form zu verschaffen.