Kemnadersee-Lauf: Till Schaefer schnellster Wittener - PV-Jugend räumt ab
Frische Luft, kein Regen - 565 Läufer/innen freuten sich über die guten Bedingungen beim 16. Volkslauf der LGO Bochum am Kemnader See. Die kurze Anreise und flache Strecke wusste neben einer großen Gruppe vom PV-Triathlon Witten auch ein Quartett vom TV Wattenscheid 01 zu schätzen. Mit Eleni Gebrehiwot (37:07 min.) als schnellste Frau und Biemnet Kfle (31:22 min.), Jan Hense (31:51) und Jonas Beverungen (34:07) auf den Plätzen 1 bis 3 bei den Männern stellten die Wattenscheider nicht nur die Sieger, sondern holten sich durch Biemnet Kfle einen neuen Streckenrekord.
Die vielen Zuschauer brauchten aber auch nicht lange auf den ersten Wittener zu warten: Hinter der Phalanx aus Wattenscheid lief mit Till Schaefer bereits ein Athlet vom PV-Triathlon über die Ziellinie. "Mit dem Lauf bin ich zufrieden, nach drei Wochen intensivem Training ohne Ruhetag bin ich sogar leicht verhalten gelaufen", kommentierte der PVler seinen schönen Erfolg.
Mit der Devise 'Gemeinsam laufen ist schöner' gingen Bettina Nick und Heike Risse ins Rennen. Die beiden passionierten PV-Läuferinnen liefen nicht nur zusammen, sondern verpassten mit ihrer Zeit von 49:25 min. und den Plätzen 4 und 5 der W50 das Siegertreppchen nur um 11 Sekunden. PV-Vereinskamerad Uli Pfalz folgte in schnellen 50:43 min. als 10. M60.
Groß trumpfte der PV-Triathlon auch wieder mit seinem starken Nachwuchs auf: über 2 km holten sich die Zwillinge Lina (8:11/1. WJ U16) und Anne Kawalek (8:13/2. WJ U16) sowie Karla Königschulte (8:38) gleichzeitig 1. WJ U12 im Feld der jeweils 61 gestarteten Schülerinnen und Schüler die drei Spitzenplätze im Gesamtklassement der Schülerinnen. Jara Hauck garnierte den PV-Erfolg in 8:58 min. als Zweite 2. WJ U14 mit Platz Fünf im Gesamtfeld.
Da wollten die PV-Nachwuchsathleten vom PV-Triathlon nicht nachstehen und schafften den Doppelsieg im Schüler-Rennen. David Kietzke gewann die 2 km in 7:51 min. vor seinem Vereinskameraden Richard Skobelcin (8:37/beide MK U12), den Laurin Hauck als Sechster gesamt und Dritter der MK U12 mit einer Zeit von 9:06 min. abrundete.


Auch an diesem Wochenende legte eine PV-Athletin wieder einen extrem langen Weg zurück: Conny Dauben startete im Feld von 153 Läufer/innen beim WHEW100. Die 'Rechnung' lautete: einmal von Wuppertal bis Essen und zurück macht 100 Kilometer. Conny Dauben brauchte 10 Stunden und 50 Minuten und finishte als fünfte Frau gesamt und Zweite der W40. Anke Libuda hatte ihren Start wegen einer Erkältung absagen müssen.

Radausfahrten und viele Laufeinheiten über die herrliche Sonneninsel. Den Tag begannen die Aktiven bei Sonnenaufgang mit einem Frühlauf, dem ein ausgiebiges Frühstück folgte. Um 10 Uhr schwangen sich die PVler auf ihre Rennräder, um in verschiedenen Gruppen je nach Leistungsstand im Schnitt über 80 bis 150 km Grundlagen zu tanken. Als Ziele boten sich die Sehenswürdigkeiten der Insel wie das Kloster auf Randa, das Kloster Lluc in der malerischen Tramuntana oder der "Orient", eine wunderschöne Bergregion der Insel, an. Idyllische Dörfer wie Santa Maria del Camí, Petra und Binisalem, umgeben von Orangenheinen und Blumenwiesen, luden zudem zu dem einen oder anderen Zwischenstopp mit Kaffee und Kuchen ein, bevor der Weg an schönen Hafenstädtchen wie Puerto Christo oder Port Solér weiterführte. Am Nachmittag folgte dann eine Schwimm- oder Athletikeinheit, bevor ein Besuch in dem komfortablen Spa-Bereich des Hotels den sportlichen Tag abrundete. Keine Überraschung, dass das Büfett des Hotels am Abend großen Zuspruch fand. Die Ruhetage nutzten die PVler gerne zum Bummeln, Tauchen im Mittelmeer oder Wandertouren durch die Berge.
Im deutschlandweiten Vergleich erzielten die B-Jugendlichen vom PV gute Ergebnisse: Max Meckel wurde 11. in 32:40 min. war insgesamt zufrieden mit seinem Rennen. Der PVler konnte auf dem Rad Plätze gutmachen und hatte dann auch noch genug Körner für den letzten Lauf. Luca Fahrenson als 12. (32:56) war dagegen nicht so zufrieden mit seinem Rennen: Nach dem ersten Lauf lag der PVler noch knapp hinter der Spitzengruppe, fiel dann aber auf dem Rad zurück und konnte auch beim letzten Laufen seine gewohnte Laufstärke nicht mehr ausspielen. Germann Skobelcin folgte auf Platz 32 (35:27) und Nils Donschen auf Platz 36 (35:59).