Nach Campuslauf und Friedenslauf Dortmund: PVler räumen beim Citylauf in Herdecke ab
Waren Anreise und Laufweg für die PV-Athletinnen beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg und dem Trailrun in Sundern lang, so verkürzten sich beide Wege für viele PVler/innen beim Citylauf in Herdecke. Den weitesten Laufweg legte dabei noch Frank Schwarz in der kleinen Nachbarstadt zurück: über 10 km lief der PVler nach 50:22 Minuten als 5. M55 ins Ziel.
Die halbe Distanz hatten sich Anne Heibing, Bettina Nick und Hanna Rose vorgenommen. Die
makellose Bilanz des PV-Damentrios: drei Starts, dreimal Platz 1. Hanna Rose holte sich wie schon wenige Tage zuvor beim Friedenslauf in Dortmund Platz 1 und lief mit einer Zeit von 20:36 min. als Gesamtsiegerin der Frauen ins Ziel. Anne Heibing feierte nach längerer Wettkampfpause ein schönes Comeback und wurde in 27:04 min. Erste der W60. Mit der gleichen Zeit wurde ihre Vereinskameradin Bettina Nick Erste der W50.
makellose Bilanz des PV-Damentrios: drei Starts, dreimal Platz 1. Hanna Rose holte sich wie schon wenige Tage zuvor beim Friedenslauf in Dortmund Platz 1 und lief mit einer Zeit von 20:36 min. als Gesamtsiegerin der Frauen ins Ziel. Anne Heibing feierte nach längerer Wettkampfpause ein schönes Comeback und wurde in 27:04 min. Erste der W60. Mit der gleichen Zeit wurde ihre Vereinskameradin Bettina Nick Erste der W50.PV-Jugend stark und erfolgreich vertreten
Aber auch der Jugend gab Veranstalter TSV Herdecke ihren Lauf. Die seit Jahren gute Nachwuchsarbeit des PV-Triathlon Witten ermöglichte es dem Verein, mit gleich 18 Nachwuchsathletinnen und -athleten an den Start zu gehen - und nach der Siegerehrung pokalbeladen die Rückfahrt anzutreten. Über 1,1 km legte Julius Königschulte den Grundstein für die Erfolgsserie: während Papa Alexander Königschulte beim Bonn-Triathlon durch den Rhein schwamm, lief der Filius in Herdecke als Dritter gesamt und der M9 mit zwei Sekunden Rückstand nach 4:22 min. ins Ziel. Robert Skobelcin folgte als 6. gesamt in 4:29 min. und gleichzeitig Zweiter der M8. Drei Sekunden hinter seinem Vereinskameraden finishte Matti Fahrenson als 7. gesamt und und 5. M9. Till Erlinghagen rundete die guten Ergebnisse über 1100 m in genau 5:00 min. als 14. M9 ab.
Hervorragend auch die Bilanz über 2 km: David Kietzke gewann den Lauf in 7:27 min. Edward Skobelcin schaffte in 7:32 min. als Vierter gesamt den Sieg in der M13. Ceren Ulusoy weitete den PV-Erfolg in der Klasse der 13jährigen zu einem Doppelsieg mit ihrem ersten Platz in der W13 aus. Die junge PVlerin brauchte nur 7:44 min., muss aber wohl den Atem von drei weiteren Vereinskameradinnen im Nacken gespürt haben: mit einer Sekunde Rückstand finishten Lina und Anne Kawalek als 1. und 2. W15 vor Emma Fahrenson als Dritte W12 in 7:46 min. Karla Königschulte steuerte überzeugend in 7:54 min. den 1. Platz in der W11 bei. In 8:41 min. kam Laurin Hauck als 7. M10 ins Ziel, gefolgt von Oskar Troll als Dritter M13 in 9:08 min. Liv Grete Titkemeyer (7. W12/9:22), Jara Hauck (8. W12/9:34) und Chiara Trotta (5. W10/9:56) rundeten die hervorragende Bilanz für den Jugendsport in Witten ab.

Herausragend auch die Ergebnisse von Helga Groß und Anke Libuda. Auch im Alter von 76 Jahren nahm Helga Groß die 21,1 km mit Startschuss um 9:00 Uhr unter ihre Füße. Im Ziel blieb für die fitte Seniorin die Uhr bei 2:21:16 Std. stehen. Helga Groß ließ als 455. des Gesamteinlaufs nicht nur rund ein Drittel der 673 Finisherinnen hinter sich, sondern gewann auch ihre Altersklasse W75.
Start bei der Weltmeisterschaft der Ultraläuferinnen in Belfast war die Ausnahmeläuferin zwei Nächte zuvor 60 km durch die Nacht gelaufen. In Irland stehen schließlich 24 Stunden Laufen-am-Stück auf dem Programm. Um dem Trainingsplan auch am Tag des Rhein-Ruhr-Marathon zu genügen, lief Anke Libuda sich erstmal über 10 Kilometern ein, entsprach dann den Vorgaben mit 21 schnellen Kilometern und lief sich anschließend noch über 4 Kilometer aus. Trotz dieser Belastungen erreichte die PVlerin das Halbmarathon-Ziel in hervorragenden 1:41:23 Std. Da ihr auch keine ihrer Konkurrentinnen in der W35 folgen konnte, konnte Anke Libuda im Ziel auch den Pokal als Siegerin ihrer Altersklasse entgegennehmen. Andrea Mader rundete die Erfolge des PV-Triathlon Witten mit einer Zeit unter zwei Stunden ab: in 1:58:21 Std. finishte die PVlerin als 14. der W40.
21,1 km nahm auch Frank Köhler beim "Höhenflug Trailrun" in Sundern unter seine Füße. Die anspruchsvolle Halbmarathondistanz wurde bei diesem Lauf durch 540 Höhenmeter auf welligen Schotter-, Wald- und Wiesenwegen verschärft, auf denen mitunter nur grüne Tennisbälle den rechten Weg anzeigten. 400 Teilnehmer machten sich auf den sonnigen Weg durch die Natur. Frank Köhler brauchte 2:17 Stunden und finishte als 12. M60. Derweil lief Kathrin Raback beim Altstadtlauf in Schwerte über 10 km als 8. W40 in 57:47 min. ins Ziel.

Ein PV-Trio mit Hans-Peter Otto, Volker Scholle und Silke Wienforth hatte sich die 30. Auflage des Aasee-Triathlon ausgesucht. Für die Herren standen Schwimmen, Radfahren und Laufen über die Sprintdistanz (0,5/20/5) auf dem Programm, für Silke Wienforth ihre erste Mitteldistanz (2/90/20) in diesem Jahr. Kleiner Ausgleich für die längeren Strecken: der Startschuss für die Mitteldistanz fiel bereits um 8:30 Uhr, als die Sonne noch nicht ihre volle Kraft entwickelt hatte.
Std. Die Uhr blieb bei 5:27:11 Std. stehen, als Silke Wienforth 34 Sekunden hinter Anneloes Zuiderveen (TVA) als 16. Frau gesamt über die Ziellinie lief. Die 34 Sekunden machten leider auch den Unterschied zwischen ihrem 4. Platz in der W45 und dem dritten Platz in der gleichen Altersgruppe aus, den Anneloes Zuiderveen einnahm. "Bocholt war auch ein Testwettkampf für mein Saisonhighlight im August beim ironman Kopenhagen. Heute war das Schwimmen super, Rad naja, da muss ich noch was tun und Laufen ganz ok", so ihr Fazit.