Ausblick auf das Wochenende 03./04.10.09 - Willi will die 100!
Im Laufe eines Triathletenlebens sinkt meist die Zahl der Herausforderungen. Willi Wilner, seit langen Jahren Mitglied beim PV-Triathlon Witten, kann neben mehreren Ironman läuferisch bisher "nur" auf den 63,3 km langen Röntgenlauf in Remscheid verweisen. Kommenden Samstag jedoch soll in Bad Neuenahr der erste 100 km-Lauf im Rahmen der deutschen Meisterschaften bewältigt werden. "Ich bin dort unter SuS Olfen gemeldet, da ich mit einigen Bekannten dort auf der Pirsch nach einer guten Mannschaftswertung bin", so der Ausdauersportler des PV. "Vor der Strecke habe ich großen Respekt! Start ist morgens um 06:30 Uhr im Dunkeln - vorsorglich habe ich schon mal eine Lampe eingepackt. Die Laufstrecke ist 5 km lang, muß also 20mal gelaufen werden. Meine Frau Anne wird mich persönlich betreuen, so dass ich hoffe, Anne zwanzigmal zu sehen. Meine Wunschzeit ist möglichst unter 10 Stunden, falls ich überhaupt ankomme."
Köln-Halbmarathon, um beim 3. Ruhrtalmarathon helfen zu können
"Nur" 21,1 km laufen dagegen weitere 11 PVler beim 4. Kölner Halbmarathon, dem zweiten Standbein des Marathons in Köln. 10.000 Läuferinnen und Läufer suchen hier die Herausforderung auf 50 Prozent der Strecke und hoffen auf das stimmungsvolle Kölner Publikum. "Start in Köln ist schon um 8:45 Uhr, wir treffen uns um 5:45 Uhr am Hauptbahnhof in Witten, das wird eine kurze Nacht", sieht Barbara Scholl voraus, die vor drei Jahren ihren ersten Halbmarathon ebenfalls in Köln gelaufen ist. Die PVler starten in der Domstadt, weil sie am 10. Oktober als Helfer den 3. Ruhrtalmarathon unterstützen werden.


So richtig packte "der Rhythmus, bei dem ich mit muß" nicht das PV-Drachenboot beim 1. Drachenbootrennen in Bochum-Dahlhausen. War eine Woche Training zur Vorbereitung zu wenig? Hatte uns der Starter mit seinen hektischen Kommandos zu sehr abgelenkt? Die Rennen eins und zwei mußten wir abhaken, das Wettkampf-Feeling kam aber mit Rennen drei zurück! Wir paddelten voran, ließen die anderen Boote hinter uns oder lieferten uns einen spannenden Zweikampf! Im Ziel war die Frage nur, ob wir wenigstens dieses Rennen gewonnen hatten oder ob es nur zu
Platz zwei gereicht hatte. Die Überraschung: wir waren Dritter. Verwundertes Augenreiben... Sprachlosigkeit... Es half nichts, die Schiedsrichter hatten uns nur an dritter Stelle gesehen. Egal - die Sonne schien warm an der Ruhr, für's leibliche Wohl war natürlich ausreichend gesorgt und wir verlebten einen herrlichen Tag an unserem Stützpunkt!
entgegennehmen. Gerald Petri kam als Vierter des Gesamtfeldes ins Ziel. Über 500 Kinder und Jugendliche waren auf der anspruchsvollen Rundstrecke in der Altstadt von Wetter unter dem Motto "Wir laufen für Kinder" zugunsten des Kinderhospiz unterwegs. Als schnellste Frau über 8 km überzeugte einmal mehr Anne Heibing. Die PVlerin brauchte 41:16 min. und gewann somit auch ihre Alterklasse W55. Christiane Seubert, wie Anne Heibing Mentorin in der großen Laufgruppe des PV, wurde Dritte der W50 (53:30 min.). Thorsten Lohmann kam 12 Sekunden hinter Anne Heibing in einer Zeit von 41:28 min. als Sechster der M30 ins Ziel und Thorsten Kerwel rundete das gute Abschneiden der PV-Läufer/innen mit einer Zeit von 38:39 min. und dem Dritten Platz in der M40 ab.
Fast hätte Dominik Wawrik (auf dem Foto mit Carolin Nordkamp) für Deutschland einen Quali-Platz für die ersten Olympischen Sommerspielen der Jugend erkämpft, wenn dem Nachwuchstalent des PV nicht in letzter Minute noch eine kleine Grippe einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. 69 Triathleten gingen in Mar Menor in Spanien an den Start des von der ITU Triathlon European YOG (Young Olympic Games) ausgerichteten Qualifikations-Wettkampfes für die Olympischen Sommerspiele der Jugend in Singapur. Der amtierende Deutsche Meister in der Jugend war voller Hoffnung nach Spanien gereist, sich einen der begehrten Plätze zu erkämpfen: "Bei der Leistungsspitze, die sich in Mar Menor traf, ist jede Kleinigkeit entscheidend. Die eine Woche ohne Training kosteten mich die entscheidenden Sekunden." Beim Schwimmen kam der Wittener dadurch mit 30 Sekunden Rückstand auf die führende Gruppe aus dem Wasser und verpaßte den Anschluß an die erste Radgruppe. Dominik Wawrik hoffte noch, mit einer guten Rad- und vor allem Laufleistung unter die Top 5 zu kommen, aber auch eine Zeit von 17:14 min über die 5 km reichten nicht mehr für die begehrten Tickets nach Singapur. Am Ende wurde es der 13. Platz. Dominik freute sich trotzdem: "Mit Danny Friese hat ein deutscher Nachwuchsmann die Quali geschafft. Das nächste Mal klappt es besser!" Der PV-Triathlon Witten mit seiner seit Jahren bestehenden Trainingsgruppe sowie seine Landestrainerin Grit Weinert freuen sich darauf, Dominik Wawrik auf diesen Weg weiter zu begleiten und zu unterstützen.