Erfolgreiche Läufe in Essen, Iserlohn und Hamm!
Barbara Böringschulte gewinnt auch Schlußetappe der Run'n'Rock-Serie
Eine der vielen neue Ideen, die die Kulturhauptstadt.2010 herausbrachte, setzte sich auch in der Laufserie als "Run 'n Rock" um: eine Marathondistanz, verteilt auf vier Starts in vier Städte des Ruhrgebiets entlang der
Industriedenkmäler - und alle Spendengelder fließen in die Aktion "Jedem Kind ein Instrument". Mit am Start auch Helga Groß und Barbara Böringschulte vom PV-Triathlon Witten, die jetzt ein erfolgreiches Fazit ziehen konnten: "Helga hat zwar nur den Duisburger und den Essener Lauf mitgemacht, landete aber, wie kann es anders sein, jedes Mal auf dem 1. Platz der W65", freut sich Barbara Böringschulte mit ihrer Laufkameradin. Sie selber stand dem kaum nach, ihre Starts in Bochum, Gelsenkirchen, Duisburg und Essen über jeweils 10,54 km summierten sich zu einer Marathondistanz, drei ersten Plätzen, einer Gesamtzeit von 4:23:35 Std. und insgesamt zum 1. Platz in ihrer Altersklasse W55. Bruno Brahmann Dritter in Iserlohn
"Fit bis ins hohe Alter", dafür steht auch Bruno Brahmann. Beim anspruchsvollen Seiler-Halbmarathon in Iserlohn lief der 73jährige Ausdauerläufer des PV nach 2:15:47 Std. über die Ziellinie und wurde mit diesem Ergebnis Dritter der M70. Bruno Brahmann feiert in diesem Jahr noch Geburtstag und startet ab dem nächsten Jahr in der M75.35. Internationaler Volkslauf "Durch die Haard" in Hamm-Bossendorf
Erfolgreich kehrten auch die etwas jüngeren Semester des PV-Triathlon Witten vom
Volkslauf in Ha
mm-Bossendorf zurück. Über 20,2 km gewann Willi Wilner als 12. gesamt seine Alterklasse M50 mit einer Zeit von 1:29:31 Std. Cordula Lippe wurde Zweite der W50 über die gleiche Distanz in 1:43:35 Std. Über 10,7 km holte sich Ralf Wolff mit einer Zeit von 47:36 min. den zweiten Platz in der M45. Frank Blasey brauchte 48:16 min. und wurde Zweiter der M35. Anne Wilner verpaßte mit einer Zeit von 1:00:02 Std. knapp einen Treppchenplatz und wurde Vierte der W40.

Der "Run und Rad am Ring" zieht jedes Jahr über 10.000 Teilnehmer an den Nürburgring, um über die legendäre Nordschleife zu laufen. Wie in den letzten Jahren war auch der PV-Triathlon mit einem großen Aufgebot an Läufern, aber auch Radfahrern, die sich einem 24 Stundenrennen stellen wollten, am Start: "Eine äußerst anspruchsvolle Strecke, denn die Höhenmeter ziehen den Läufern die letzte Kraft aus den Beinen. Aber auch eine schöne Herausforderung, diese 24,4 km in den Griff zu kriegen", meint PV-Mentor Jürgen Grühn. Gestartet wurde am Morgen um 8:45 Uhr auf der Grand Prix Strecke, genau da, wo auch die Formel 1-Rennfahrer aufs Gaspedal drücken. Die 10.000 Teilnehmer erlebten bis zur Hälfte eine angenehme Strecke - trotzt einiger kleiner 'giftiger' Berge war die Strecke bis Kilometer 12, dem tiefsten Punkt der Nordschleife, relativ flach. "Wie beim Marathon bei Kilometer 30 fängt der Nürburgringlauf eigentlich erst ab Kilometer 12 an, denn nun mußte der „Berggang“ eingelegt werden. Die Steigungen reihten sich aneinander und fanden ihren Höhepunkt an der „Hohen Acht“, hier forderten 18 Prozent Anstieg den mittlerweile müden Beinen das letzte ab. Wer dachte, dass er, wenn er oben war, oben war, der hatte sich getäuscht, denn selbst in der Höhe reihte sich jetzt ein Anstieg an den nächsten, die dazwischenliegenden flachen Passagen konnten nur noch bedingt zur Erholung genutzt werden. Die mittlerweile angestiegene Temperatur ließ zudem den Schweiß in Strömen fließen. Auf dem letzten Kilometer liefen wir nochmal an der Boxengasse vorbei, hatten aber mehr das Ziel im Blick. Die PV-Läufer/innen, die schon im Ziel waren, empfingen ihre Vereinskameraden mit lautem Jubel - jeder Finisher wurde ohne Rücksicht auf schweißnasse Trikots umarmt und gedrückt", berichtet Jürgen Grühn von diesem ausgewöhnlichen Lauf, der auch zur Vorbereitung auf den 35. Berlin-Marathon am 26. September diente. Schnellster PVler war Wolfgang Brozio, der nach 2:23:02 Std. über die Ziellinie lief und damit auf Platz 20 der M55 kam. Fünf weitere PVler kamen ebenfalls unter die Top-20: Ute Bahl wurde Achte
der W45 (2:28:59 Std.), Marlies Steffen kam als Zehnte der W20 mit einer Zeit von 2:27:45 Std. ins Ziel, Zehnte der W30 wurde Kerstin Schomers (2:33:44 Std.), Bettina Nick lief mit einer Zeit von 2:28:33 Std. auf den 18. Platz der W40 und mit einer glatten Zeit von 2:29:00 Std. wurde Christiane Hellmonds Zwangzigste der W40. Die weiteren Ergebnisse: Rolf Steffen (2:33 Std.), Marcus Limberg (2:37 Std.), Kerstin Bertram-Schultz und Jürgen Grühn (2:47 Std.), Martina Matzel-Bergner (2:48 Std.), Brigitte Voß-Olschewski, Marion Schürmann und Andrea Hasselberg (2:53 Std.) und Roland Hasselberg ("Auf das kalte alkoholfreie Weizenbier habe ich mich seit Kilometer 15 gefreut") schloß die schönen Laufergebnisse über 24,4 km mit einer Zeit von 2:57 Std. ab. Über 10 km liefen Stefan Karger (50:01 Std./14. M40) und Achim Schürmann 1:08 Std.
Vereinskameraden die berühmte Nordschleife des Nürburgrings zu Fuß abliefen, machten Vater und Sohn ihre Rennräder startklar und stellten sich auch mental auf die Herausforderung ein: "Das Harte am Wettkampf ist, dass nachts der Kreislauf runter fährt. Die schweißtreibenden Temperaturen des Tages wirkten sich aber sehr positiv aus, bei nächtlichen 18°C waren auch die Mondscheinrunden wenigsten vom Wetter auszuhalten", so Matthias Bergner, der die schnellste Runde des Teams mit einem knapp 29KM/h Durchschnitt für die 25 km und 500 Höhenmeter hinlegte. Beide PVler konnten auch ihren Schnelligkeitsrekord einstellen, sie knackten bergab die Schallgrenze von 90KM/h. Mit den 650 gefahrenen Team-Kilometern war das Team äußerst zufrieden. Am Ende wurde das Team, gestartet unter dem Namen "Stramme Waden" 170. seiner Altersklasse und 408. gesamt von 661 Teams. Stefan Reissland versuchte sich - erfolgreich - an der Jedermann-Distanz über 25 km. Mit einer Zeit von 54:25 min. wurde Stefan Dritter seiner Altersklasse. "Ein toller Wettkampf" resümierte Nils Bergner und fügt augenzwinkernd hinzu, "nächstes Jahr gilt es noch mehr PVler an den Ring zu bringen. Wenn wir jetzt davon erzählen, wird das wohl kein Problem."