Triathlon – Bundesliga: AVU…PV Triathlon Team beendet Saison auf Rang 7 und 8
Für die Herrenmannschaft des AVU…PV Triathlon Teams hätte die Triathlon – Bundesliga noch weitergehen können. Beim fünften und letzten Rennen in der diesjährigen Saison belegte das Team in Schliersee wie zwei Wochen zuvor den 6. Platz und konnte somit den positiven Trend bestätigen. Nach den Plätzen 9, 8 und 11 in den ersten drei Rennen sicherte sich das Team so den 8. Platz in der Gesamtwertung und blieb mit 40 Punkten nur einen Punkt hinter den Siebtplatzierten aus Lemgo. Der sechste Platz beim wohl schwersten Rennen der Saison wurde möglich, da Matthias Bergner, Bereichsleiter Spitzensport, mit Sven Bergner, Josh McHugh, Stefan van Thiel, Oliver Strankmann und dem jüngsten Starter des gesamten Feldes Dominik Wawrik eine Topmannschaft an den Start bringen konnte. Bereits nach dem Schwimmen fanden sich die fünf Athleten im vorderen Teil des Feldes wieder. Besonders flott stieg Dominik Wawrik nach nur 18:06 Minuten als 19. und nur 16 Sekunden hinter dem schnellsten Schwimmer aus dem äußerst kalten Schliersee. Durch einen Platten auf der landschaftlich schönen wie anspruchsvollen Radstrecke verlor der Deutsche Meister der Jugend 2009 jedoch den Anschluss und musste alleine weiterfahren. Auf der 40 km Strecke, die die Athleten auf den letzten Kilometern hinauf zum Spitzingsee führt, zog sich das Feld auseinander und die Herren des AVU…PV Triathlon Teams kamen angeführt von Sven Bergner und Josh McHugh mit gut 2 Minuten Rückstand auf die Spitze, aber dennoch in der vorderen Hälfte zum zweiten Wechsel. „Beim Laufen lautete die Devise: Alles geben was noch geht!,“ erzählt Sven Bergner. Bei ihm schien noch einiges zu gehen. Als erster seines Teams und auf Platz 23 in der Bundesliga beendete er das Rennen in 2:06:12 Stunden. Direkt hinter ihm folgte mit einer hervorragenden Laufleistung Stefan van Thiel als 24., 26. wurde Josh McHugh und Oliver Strankmann beendete das Rennen als 31. „Dominik hatte heute wirklich Pech. Wäre der Platten nicht gewesen, hätte er sich mit der Laufzeit von 36:10 möglicherweise noch an Sven vorbei geschoben,“ orakelt Matthias Bergner und lobt seinen jungen Athleten für die Moral das Rennen noch zu beenden. Da gemeinsam mit der Bundesliga und die Deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden, können sich Sven Bergner über Platz 18 und Oliver Strankmann über den 24. Rang in der Elitewertung freuen.
Im Gegensatz zu den Herren scheint Matthias Bergner froh über das Saisonende zu sein: „Wir können so viele Ausfälle wie in dieser Saison einfach nicht kompensieren, auch wenn unsere Athletinnen heute ihr bestes gegeben haben“, begründet Matthias Bergner das Abschneiden in Schliersee. Nach zwei Topresultaten zum Saisonbeginn mit Platz 4 und 3 ging es nach zuletzt zwei mäßigen Rennen (Platz 9 und 7) darum noch einmal ein ordentliches Rennen zu zeigen. „Es wurde zum 6. Gesamtplatz nochmal ganz knapp. Wir sind nun mit dem Team aus Krefeld gleichauf, haben aber mehr Platzziffern, so dass wir auf dem 7. Rang geblieben sind“, rechnet Matthias Bergner vor. Durch die Plätze 16 (Wencke Stoltz), 19 (Linda Klauke), 24 (Conny Dauben) und dem Streichresultat von Marietta Hermann (Rang 25) erreichte das Damenteam Platz 6 in der Tageswertung.
„Die nun abgelaufene Saison kann als durchwachsen bezeichnet werden. Die Herren haben sich in der Bundesliga in ihrem zweiten Jahr etabliert und für das nächste Jahr können wir nach vorne schielen. Die Damen haben durch diverse Ausfälle die gute Ausgangsposition leider nicht halten können. Aber auch das macht optimistisch für das nächste Jahr,“ blickt Matthias Bergner auf die letzte Saison. Für einige stehen nun noch weitere Rennen an, während andere schon mit der Regeneration nach einer langen Saison beginnen.
Glückwunsch an die Spitzenreiter EJOT Team TV Buschhütten bei den Herren und Asics Team Witten bei den Frauen!

Birgit Schönherr-Hölscher gewinnt Münster-Marathon
auf einem 5 km Rundkurs über 10 Runden ausgetragen, überwiegend auf Wald- und Feldwegen. "Auf diesem Untergrund ließ es sich nicht so leicht laufen, aber so musste ich mich konzentrieren und hatte nur wenig Zeit darüber nachzudenken, warum es unbedingt ein Lauf mit so vielen Runden sein musste", lenkte sich Anke Liuda über die 50 km gedanklich ab. "Durch die Wetterbedingungen konnte ich mein Anfangstempo leider nicht halten und verpaßte meine Bestzeit mit 4:43:07 Std. um 7 Minuten. Aber es reichte noch zum zweiten Platz in der Gesamtwertung und dem Gewinn der AK W30", freute sich die PVlerin dennoch über ihre Leistung
Den Sprung über die Stadtgrenze nach Dortmund machten acht Athleten des PV-Triathlon Witten, um an der 26. Auflage des Dortmunder Citylaufs über 10 km teilzunehmen. Schnellster PVler war Till Pastor mit einer Zeit von 38:30 min. Damit wurde der PV-Triathlet 8. der Hauptklasse. Schnell unterwegs waren auch Frank Blasey (41:29 min./8. M35) und Conny Dauben (43:05 min./12. W35) - nachdem sie vorher 'mal eben' 150 km radgefahren war. Heide Berkemann verpaßte als Vierte der W50 mit 51:55 min. noch knapp das Siegertreppchen, was aber Bruno Brahmann gelang. Der Senior überzeugte in der Gruppe der 70jährigen mit 54:27 min. und durfte damit als Dritter seiner Altersklasse aufs Podium. Sogar eine Stufe höher durfte Ingelore Köster als Zweite der W65 für die Dauer der Siegerehrung Platz nehmen (1:00:28 Std.). Christiane Seubert schloß die gute Leistung der PVler über 10 km mit einer Zeit von 1:02:40 Std. als 12. der W50 ab. Über 5 km liefen Charly Köster und Dieter Hamblock eine Zeit von 36:14 min.
Im September laufen wetterbedingt die letzten Triathlon-Ligawettkämpfe aus und so schlossen auch die Damen des PV-Triathlon Witten am letzten Wochenende in Ratingen ihre Regionalligasaison ab. Mannschaftsbetreuerin Anke Libuda - zuvor selbst bei einem 50 km-Rennen aktiv - berichtet: "Das Schwimmen der Sprintdistanz im Ratinger Freibad lief für Anne Wilner, Heike Hasenclever und Nicole Baudzus relativ gut. Wer auf der Radstrecke nicht mitspielte, war das regnerische Wetter. Besonders Anne und Heike sind trotz der Regenschauer aber stark Rad gefahren, während Nicole etwas zurückfiel. Das Laufen mitten durch die Ratinger Innenstadt hat allen drei aber nochmal großen Spaß gemacht. Leider hat es heute trotz guter Einzelleistungen nur zu Platz 17 gereicht, so dass wir die Tabelle und damit die Saison mit Platz 15 abschließen. Ganz besonders freue ich mich für Heike Hasenclever, als drittälteste Dame im Starter feld hat sie noch so manch junges Mädel hinter sich gelassen hat. Triathlon hat wieder großen Spaß gemacht, wir haben alles gegeben, mehr geht ja auch nicht." Als Einzelstarterin war die PV-Geschäftsführerin Silke Wienforth an den Start über die Kurzdistanz gegangen. Nach 2:43:13 Std. überquerte die PVlerin die Ziellinie als Dritte der W40 und 11. gesamt mit einer Zeit von 2:41:13 Std. "Bin zufrieden mit dem Saisonabschluss, war schließlich kein Frodeno-Wetter. Triathlon 2010 adé, es lebe nun das Laufen."
Mit dem Ende des Sommers neigen sich auch die Wettkämpfe in den einzelnen Ligen dem Ende zu und so werden am kommenden Wochenende die Damen der Regionalliga ihre Serie in Ratingen abschließen. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Saison mit einem Platz in der ersten Hälfte der Tabelle zu beenden", gibt Mannschaftsbetreuerin Anke Libuda die Richtung vor. Die Reginalliga-Frauen des PV liegen zur Zeit auf dem 13. Tabellenplatz von 22 Teams mit einem Rückstand von 4 bzw. 9 Punkten auf die SG Tristar Oelde bzw. dem ASV Köln. Auf dem Programm steht eine Sprintdistanz über 500 m/20 km/5 km. Der PV-Triathlon startet am Sonntag um 12:20 Uhr mit Nicole Baudzus, Heike Hasenclever und Anne Wilner.