Dominik Wawrik beim Europacup in Antalya mit Platz 32 zufrieden
Wenn auch nicht im Vorderfeld platziert, aber dennoch zufrieden mit seiner Leistung kehrte Dominik Wawrik vom Europacup in Antalya zurück. Für den PVler war es der erste Triathlonwettkampf in der Elite-Gruppe, nachdem er dem Juniorenbereich entwachsen war. Über die Olympische Distanz stellte vor allem das Schwimmen eine besondere Herausforderung für den Wittener dar: "Das Meer war extrem unruhig mit hohen Wellen, mit denen ich nur schwer klar kam", so Dominik Wawrik. "Leider kam ich dadurch hinter dem Hauptfeld aus dem Wasser und hatte auf der Radstrecke zu tun, mich an das Hauptfeld wieder ranzukämpfen, zumal die Gruppe eher gebummelt hat. Zu Beginn der Saison merkte ich schon, dass noch Spritzigkeit und Wettkampfhärte fehlten." Mit einer Laufzeit von 34:33 min. über 10 km lief Dominik Wawrik schließlich als 32. über die Ziellinie. Sein Fazit: "Es hätte natürlich besser laufen können, aber insgesamt bin ich zum Saisonauftakt zufrieden."

Strecke gestartet, berichtet: "Bei einer Sichtweite von knapp drei Metern war die Strecke in diesem Jahr wesentlich anspruchsvoller als im letzten Jahr. Es hatte die ganze Nacht durchgeregnet, somit waren der Waldboden, Wiesen, Feldwege und Lehmberge sehr naß und schlammig. Der Weg für sich war schon eine Herausforderung, zu der noch 30 Hindernisse kamen. So gesehen war die ganze Strecke ein Hinderniss... Vor allem der eiskalte Panic-Pool ist mir in Erinnerung geblieben: nachdem der Schlamm, der an unseren Körpern klebte beim Schwimmen wieder abgewaschen wurde und wir mehr oder weniger sauber aus dem kalten Wasser stiegen, konnten wir uns wieder warmlaufen..." Marcus Limberg lief nach 3:51 Std. über die schwer zu erkennende Zielline, Frank Bode folgte in 4:13 Std. vor Yara und Uwe Behrens, Sven Koopmeiners, Ute Scholl und Acdredsr Snhröae (alle 4:46 Std.).
Trainier Thorsten Frigge berichtet über das Abschneiden seiner Schützlinge: "Lisa Rose wurde Zweite im Rennen der weibl. Schüler A, ihr Bruder Lars lief als Dritter im Rennen der mänl. Schüler B über die Zielline. In der gleichen Gruppe hat Ben Grabow einen tollen 6. Platz erkämpft. Als zweite Nachwuchs-Athletin hinter Lisa Rose kam Hannah Pitschak ins Ziel - ein sehr gutes Rennen für Hannah.
Drei Wochen bevor der Startschuss für die Triathlon – Bundesliga in Darmstadt fällt, legt die 2. Bundesliga Nord am kommenden Wochenende schon einmal in Gladbeck vor. Beim traditionellen Saisonauftakt wird die Mannschaft von Matthias Bergner versuchen eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf zu schaffen, um den 5. Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen oder sogar noch zu verbessern. „Wir werden mit Sven Bergner, Oliver Strankmann, Christian Thomas sowie den Neuzugängen Daniel Torok (Ungarn) und Jonas Kolb an den Start gehen“, berichtet Bergner. Besonders wichtig ist Gladbeck ist die mannschaftliche Ausgeglichenheit: „Ich denke es ist eine homogene Mannschaft. Wir wollen versuchen aufs Podium zukommen. Natürlich können andere Vereine wie Potsdam und Buschhütten auch aus dem Vollen schöpfen, da sie die Athleten aus der 1. Mannschaft mit einsetzen können.“
Weit gefahren, um gemeinsam weit zu laufen: den ersten Marathon ihres Lebens wollten Rolf und André Steffen zusammen mit der marathonerfahrenen Marlies gemeinsam laufen. Schnell war der passende Wettkampf mit dem 15. Renta Oberelbe-Marathon gefunden, einem Punkt-zu-Punkt-Lauf zwischen Königstein in der Sächsischen Schweiz und Dresden. "Der Veranstalter beschrieb eine Laufstrecke entlang des Elbe-Radweges mit Blick auf die Bastei. Weiter sollte der Weg durch das ehemalige Weltkulturerbe Dresdner Elbtal mit vielen historische Bauten, wie Schloss Pillnitz, die Elbschlösser auf den Elbwiesen, die Synagoge, die Dresdner Frauenkirche, das Residenzschloss und die Semper-Oper führen. Davon ließen sich knapp 1000 Läufer und Läuferinnen anlocken", berichtet Marlies Steffen.