"Letztendlich war der Hermannslauf eine große läuferische Herausforderung, aber auch gut zu schaffen", freut sich Sabine Steinau vom PV-Triathlon Witten nach 31,1 km quer durch den Teutoburger Wald. Die 150 cm große PVlerin war wie ihre sieben Vereinskameraden zum ersten Mal beim Hermannslauf gestartet, "weil man den Hermannslauf mal gelaufen haben sollte."
Der Startschuß fiel am bekannten Hermannsdenkmal südwestlich von Detmold, das an die Schlacht im Teutoburger Wald erinnern sollte. 31,1 km später war das Ziel auf der Sparrenburg in Bielefeld erreicht. Dazwischen lag für die 6.800 Starter eine Strecke, die es in sich hatte: bergauf, bergab, auf unterschiedlichen Untergründen von Waldböden über Asphalt, Sand bis Kopfsteinpflaster und sogar über über Treppen, die der Veranstalter mit den Worten ankündigte: "Dass die Strecke landschaftlich reizvoll ist, werden leider die Wenigsten während des Rennens bemerken. Es kommt nämlich nicht darauf an, wie steil es ist, sondern wie erschöpft man schon ist."
Erschöpft, aber stolz und glücklich waren die PVler im Ziel, angeführt von Sabine Steinau mit einer Zeit von 3:04 Stunden, gefolgt von Gabriele Thiem-Müller und Melanie Müller (3:26 Std.), Carmen Müller und Klaus Hegenberg (3:30 Std.), Matthias Dix (3:33 Std.), Anne Heibing (3:35 Std.) und Klaus Neumann (3:44 Std.).