Training unter der warmen Sonne Portugals

Grooooßes Interesse am PV-Lauf-Anfängerkurs - rund 50 interessierte Laufeinsteiger/innen trafen sich zur Auftaktveranstaltung auf dem Parkplatz von Friedr.Lohmann in Herbede. Das Ziel steht: nach einem halben Jahr laufen alle im Wohlfühltempo um den Kemnader Stausee und schließlich "Lächelnd ins Ziel". Treff montags und freitags um 18 Uhr Parkplatz Friedr.Lohmann in Herbede, Ruhrtal 2. Einstieg immer noch möglich!
Stoppuhr und Startnummer waren nicht gefragt, als sich die Gemeinschaft des PV-Triathlon Witten zum traditionellen Silvesterlauf traf. Mittlerweile ist der Lauf am letzten Tag des Jahres um den Kemnader Stausee zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender des PV-Triathlon Witten geworden. Knapp 70 PVler trafen sich um 12 Uhr an der Vereinswohnung und liefen bei kalter Luft und blauem Himmel einmal um den Kemnader Stausee. Anschließend warteten wieder Berliner Ballen und Punsch auf die PV-Familie.

Genug Gesprächsstoff bot das abgelaufene wie auch das Neue Jahr. 2016 mit einer gut verlaufenen Triathlonsaison im Jugend-, Breiten- und Spitzensport, vielen Volksläufen über 5 km und 10 km, Halbmarathon, Marathon bis hin zu Ultraläufen und Walkingveranstaltungen, Radtouristikfahrten, die Teilnahme am Drachenbootrennen und dem Zwiebelsackträgerstaffellauf, vielen Kursen im Aquafitness-, Athletik- und Pilatesbereich, einer großen PV-Sommerfete, die Durchführung von drei gestandenen Veranstaltungen mit dem Herbeder Kinderlauf, dem 10. Ruhrtalmarathon und dem 26. (!) Wittener Weihnachtslauf, das ganze Programm mit einem gut funktionierenden Trainerstab und eingespieltem Vorstand bei gesunder Kassenlage - die Aufzählung wird 1 : 1 auf das Neue Jahr 2017 übertragen.

Silvesterläufe Gysenberg und Werl-Soest
Ganz ohne Wettkampf-Fealing kamen einige PVler am letzten Tag des Jahres doch nicht aus. 'Wenn schon, denn schon' - beim Silvesterlauf in Herne nahmen die PVler einige Treppchenplätze und top-ten-Platzierungen mit: Till Schaefer spurtete in schnellen 34:36 min. als 11. gesamt auf den 1. Platz der M30 - 410 Läuferinnen und Läufer waren an den Start durch den Gysenbergpark gegangen.
Über 5 km lief Andrea Mader in 24:48 min. auf den 2. Platz in der W40. Eine Sekunde hinter ihr finishte Rica Pukropski als Dritte in der Hauptklasse der Frauen. Hans-Peter Otto (Foto) kam seinen
Mannschaftskameradinnen nur wenige Sekunden zuvor und wurde in 24:33 min. Zweiter der M55. Achim und Marion Schürmann finishten mit einer Zeit von 34:10 min. Die gleiche Strecke walkte Brigitte Hartig in 43:02 min. und Paul-Heinz Padberg krönte das Jahr in 47:16 min. mit seinem dritten Platz in der Nordic-Walking-Wertung.
Den großen Silvesterlauf von Werl nach Soest nahm Tillmann Goltsch "entspannt" unter seine Füße und überquerte nach 15 km die Ziellinie in 1:04:24 Std. Bernd Doktor folgte in 1:24:01 Std. und rundete damit die guten Ergebnisse des PV-Triathlon Witten am letzten Tag des Jahres ab.
Eine landschaftlich herrliche, aber sportlich herausfordernde Strecke durch den Westerwald hatte sich Anke Libuda für ihren letzten Lauf des Jahres 2016 ausgesucht. Die ausgewiesene Ultraläuferin vom PV-Triathlon Witten startete 'nur' über die 10,7 km-Distanz, die aber die Teilnehmer bei minus 5 Grad, festgefronem Boden und 215 Höhenmetern ordentlich forderte. "Ich hatte mir eine Zeit von unter 50 Minuten vorgenommen und bin tatsächlich auch mit 49:10 Minuten drunter geblieben. Dass ich damit Dritte gesamt wurde, hatte ich nicht erwartet", freute sich die PVlerin. Die Zeit von Anke Libuda entspricht laut Veranstalter 'flachen' 42:44 min. Des Chronistenpflicht bleibt zu ergänzen, dass Anke Libuda mit ihrer Zeit auch ihre Altersklasse W35 gewonnen hatte.
Gleich mit einem Marathon stiegen zwei Athleten vom PV-Triathlon Witten in das neue Laufjahr ein: Birgit Schönherr-Hölscher und Andres Giersberg schnürten ihre Laufschuhe am Wochenende für den "Honigkuchen-Marathon" in dem bekannten Wallfahrtsort Kevelaer. Nach dem extremen Glatteis in der Nacht zuvor gelang den beiden PVlern nicht nur die Anreise über die freien Autobahnen, sondern auch der Marathon selbst. Im wenn auch dichten Nebel galt es für 400 Starter, einen Rundkurs siebenmal zu bewältigen.