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News

Mallorca 312

Am Ende des zweiwöchigen Trainingslagers des PV-Triathlon Witten auf Mallorca hängte Nils Brüchert-Pastor noch einen Tag dran, um sich einen sportlichen Wunsch zu erfüllen. Während seine PV-Kameraden im Flugzeug saßen, fuhr Nils Brüchert-Pastor Kilometer über Kilometer beim "Mallorca M312". Bei dieser Rundfahrt galt es, in maximal 14 Stunden die Insel einmal mit dem Rad zu umrunden - eine sportliche Herausforderung mit einer Streckenlänge von 312 km inklusive 4.300 Höhenmetern.

Nils umrundet MallorcaMit dem ersten Tageslicht fiel um kurz nach 7:00 Uhr der Startschuss. Rund tausend Radfahrer machten sich auf den Weg von „Playa del Muro“ in die „Sierra de Tranmuntana“. "Die ersten 26 km waren noch neutralisiert, jedoch war die Geschwindigkeit mit 35 km/h bis 38 km/h von Anfang an recht hoch und so dass die Berge schnell erreicht wurden. Kaum angekommen, fing es an zu regnen und es sollte bis zum nächsten Tage nicht mehr aufhören. Das Wasser kam von allen Seiten, von oben, vorne, unten und stürzte in Bächen über die Straßen. Zudem wurde die Temperatur kaum zweistellig, statt wie gewohnt 25 °C an den Vortagen zeigte das Thermometer nur zwischen 7 und 12° C. Am höchsten Punkt des mallorquinischen Gebirges, dem „Puig Major“, führte die Straße auf 900 Meter über den Pass, ich sah vor Nebel die Hand vor Augen nicht mehr", berichtet Nils Brüchert-Pastor.

Die 14 km lange Abfahrt gestaltete sich sehr gefährlich, die Straßen waren rutschig wie Seife und die Bremsen griffen kaum noch. Hochwillkommen daher der Verpflegungspunkt bei Kilometer 125 - die Berge waren überwunden, die Vorräte konnten aufgefüllt werden und die Helfer taten alles, um die Teilnehmer zu unterstützen.

Durch Palma hindurch war an einer schönen Kathedrale bei Kilometer 156 die Hälfte geschafft, der Weg führte nun gen Sünden. Statt Berge machte den Teilnehmern nun starker Gegenwind das Sportleben schwer, aber der PV-Athlet erreichte bei Kilometer 224 den südlichsten Punkt der Strecke. In Wellen über „Porto Christo“ hoch mit Gegenwind und später auch Regen im Gesicht stieg mit jedem Kilometer die Vorfreude auf eine heiße Dusche. Weiteres Highlight der Fahrt: In „Artá“ stand bei Kilometer 285 die letzte Verpflegungsstation. "Die ganze Stadt schien auf den Beinen zu sein, um alle Radfahrer anzufeuern, eine Musikkapelle spielte und sorgte für große Stimmung. Das mobilisierte noch einmal unverhoffte Reserven, so dass wir mit bis zu 40 km/Std. dem Ziel entgegen fuhren", erinnert sich der Ausdauerathlet aus Witten.

Nach 12:51 Stunden (12:19 Stunden Fahrzeit plus 32 Minuten Pausenzeiten) fuhr Nils Brüchert-Pastor um kurz vor 20:00 Uhr viel früher als erhofft, aber auch überglücklich und genauso geschafft über die Ziellinie. Lohn der Anstrengung, das begehrte Finisher-Shirt, die ersehnte heiße Dusche in einem 5-Sterne-Spa sowie ein ausgezeichnetes Buffet.
Beim Blick auf die Ergebnisliste am nächsten Tage war Nils Brüchert-Pastor dann doch über seinen Platz 202 erstaunt: "Mein Ziel war es, in der Soll-Zeit anzukommen und nicht aus dem Rennen genommen zu werden, dass ich solch eine gute Platzierung erreichte, hätte ich nie für möglich gehalten".

Nils Fazit: eine absolut empfehlenswerte Tour, die bei sehr guter Grundlage jedem ambitionierten Radfahrer zu empfehlen ist. Preis/Leistung/Erlebniswert: hervorragend! Link zur Veranstaltungsseite: http://de.mallorca312.com/home/

13. Radmarathon Challenge führte durch's Münsterland

Christian Schaefer

Christian Schaefer vom PV-Triathlon Witten hatte im letzten Jahr beim "Sauerland Extreme" einen Radfahrer namens Benjamin Kühn kennengelernt und sich gleich mit ihm für die Challenge 2013  angemeldet.
"Nach apokalyptischen Wettervorhersagen hatten wir doch großes Glück und bei wolkigem, aber trockenem Wetter sogar moderate Temperaturen mit im Durchschnitt 6 Grad. Die Strecke war mit knapp 700 Höhenmeter verteilt auf 203 km relativ flach, wie das im Münsterland zu erwarten ist", berichtet Christian Schaefer von der 13. Radmarathon Challenge. Auf den ersten ca. 170 km fuhr der langstreckenerprobte PVler mit seinem Kollegen überwiegend auf verkehrsarmen und kleinen Straßen in schöner Landschaft.
Einerseits hatte das Rad-Duo auf der ersten Streckenhälfte ständig Gegenwind, war andererseits auch ziemlich schnell angegangen. "Da wir anfangs keine passende Gruppe gefunden haben, sind wir auch ständig im Gegenwind gefahren und so fühlte ich mich nach 80 - 100 km ziemlich müde. Nachdem wir uns bei der Warmverpflegung aber gut ausgeruht hatten, bin ich dann doch lächelnd ins Ziel gekommen."
Christian Schaefer fuhr 203 km in 7,04 Stunden mit einem Schnitt von 28,8 km/h gefahren "schneller als erwartet."

PV-Quintett lief Hermannslauf - Oliver Schoiber 24 Stunden in Iserlohn unterwegs

Fitness und Ausdauer hat sich der PV-Triathlon Witten seit über 25 Jahren aus seine Fahnen geschrieben - besonders groß schrieben einige PV-Athleten ihre sportliche Leidenschaft beim Hermannslauf zwischen Detmold und Bielefeld und beim 24-Stundenlauf in Iserlohn.

Oliver Schoiber gewinnt 24 Stundenlauf in Iserlohn

Fitness und Ausdauer hat sich der PV-Triathlon Witten seit über 25 Jahren aus seine Fahnen geschrieben - besonders GROSS schrieben einige PV-Athleten am Wochenende ihre sportliche Leidenschaft beim Hermannslauf zwischen Detmold und Bielefeld und beim 24-Stundenlauf in Iserlohn.
Oliver Schoiber gewinnt 24 Stundenlauf in Iserlohn
Ein Marathon zählt für Oliver Schoiber und Frank Bode eher zu den Kurzstrecken, die 'wahre' Herausforderung hat sich eher zu den Ultraläufen oder auch - wie am Wochenende - zu einem 24 Stundenlauf verschoben.
Zwei Ziele hatte Oliver Schoiber beim 24 Stundenlauf in Iserlohn ins Auge gefasst: 24 Stunden durch zu laufen "egal was kommt, es darf regnen, schneien und auch vor Hochwasser habe ich keine Angst" und in diesen 24 Stunden mehr als 200 km zu zurück zu legen.
"Auf dem Papier sehen die 200 Kilometer gar nicht so schwierig aus. Einfach 6er-Schnitt und dann hast Du auch noch 4 Stunden Pause", so der Ultraläufer des PV-Triathlon Witten in seiner gewohnt ruhigen Art. Die Tücke steckt aber in der Umsetzung, wie der PVler sogleich erklärt: "So einfach ist das aber nich. Bei der Distanz musst du 24 Stunden draufhalten, vernünftig essen, „Pausenzeiten“ einhalten und kontrolliert laufen." Seine selbstgesetzten Ziele konnte der PVler zumindest auf den ersten 50 km nicht einhalten - er lief zu schnell. "Ab Kilometer 50 hatte ich mich im Griff und bin im „ECO-Modus“ bis zum Schluss gelaufen." Der Schluss lag schließlich deutlich über der selbstgesetzten 200 km-Marke: mit 207,693 km wurde Oliver Schoiber Sieger der M40 und lief als Dritter des Gesamteinlaufs über die Ziellinie. Respektabel auch die Leistung seines Vereinskameraden Frank Bode: mit 126,932 km erreichte Frank Bode den sechsten Platz der M45 (Platz 34 gesamt).

PV-Quintett lief 42. Hermannslauf

31,1 Kilometer mit einem bekanntermaßen äußerst anspruchsvollen Strecken- und Höhenprofil machen den Reiz der Strecke aus, die in diesem Jahr beim 42. Hermannslauf zu bewältigen war. Der Streckenuntergrund wechselt dabei Wald- und Sandböden, Asphalt und Kopfsteinpflaster bis hin zu Treppen. Auch wenn die Streckenlänge zwischen dem Hermannsdenkmal in Detmold und der Sparrenburg in Bilefeld 31,1 km beträgt, ist es für die Teilnehmer meist ein 'gefühlter' Marathon, den laufbegeisterte Sportler irgendwann mal mitgemacht haben sollten.

Dies dachten sich auch Manuela Close, Conny Dauben, Eva Engelbrecht, Liane Hein und Carsten Tews vom PV-Triathlon Witten. Herrlicher Sonnenschein bei angenehm kühlen Temperaturen begleiteten das PV-Quintett auf ihrem langen Weg mit  Steigungen, die sich zu 515 Höhenmeter summieren und Gefällstrecken, die 710 Höhenmeter umfassen. Conny Dauben, vielfache ironman und Liga-Starterin des PV-Triathlon,

Lauffreude pur - Liane und Eva

PV-Triathlon hatte erwartungsgemäß im Ziel die Nase vorn und lief mit einer Zeit von 2:35:45 Std. als Siebte der W35 über die Ziellinie: "Da ich letzten sonntag spontan beim hamburg marathon mitgemacht habe, bin ich den Hermann auch nur locker aus dem Training heraus gelaufen - in vier Wochen beginnt die Triathlon-Saison! Den Hermannslauf kannst du nur schnell laufen, wenn du vorne in der ersten Reihe startest und nicht zwischen den 7000 Läufern stehst und die erste Strecke mehr gehst als läufst. Ihr folgte mit rund 10 Minuten Abstand Manuela Close in 2:46:51 Std. als Neunte der W50. Eva Engelbrecht und Liane Hein genossen den Hermannslauf gemeinsam und finishten mit einer Zeit von 3:48:39 Std. Carsten Tews rundete das gute Abschneiden des PV-Quintett mit einer Zeit von 4:00:25 Std. ab.

Danny Friese überzeugt mit einem 3. Platz bei der Duathlon-DM

In Cottbus fand am gestrigen Sonntag dem 28.4. die Deutsche Meisterschaft im Duathlon statt. Mit dabei auch zwei Neuzugänge des AVU-Teams Witten, Kaja Schröder bei den Juniorinnen und Danny Friese in der Elite/ U-23 Kategorie. In ihrem ersten Jahr als Juniorin konnte Schröder einen guten fünften Platz erreichen, war aber mit ihrer eigenen Leistung noch nicht ganz zufrieden. Anders dagegen Danny Friese: „ Das Rennen verlief von Beginn an nach Maß. Ich konnte mich beim ersten Lauf über 10 km mit drei weiteren Athleten absetzen und dann mit dieser Gruppe den Vorsprung auf dem Rad sogar noch leicht ausbauen.“Danny Friese

Während einer seiner Begleiter, der Sieger des Essen-Marathon 2011 Matthias Graute, schon beim Radfahren nicht mehr mithalten konnte vertagte sich die Entscheidung um den Gesamtsieg auf den abschließenden 5 km Lauf. Dort zeigte sich der spätere deutsche Meister John Heiland zwar früh als zu stark, doch im Kampf um Platz zwei hatte Friese lange Zeit sogar die besseren Karten als der Olympionike Maik Petzold: „Ich konnte fast die gesamte erste Runde vor Maik laufen und fühlte mich sehr gut. Das er am Ende trotzdem vor mir hätte ich mir zwar anders gewünscht, aber mit etwas Abstand bin ich mit dem Rennausgang vollkommen zufrieden und freue mich nun schon auf die anstehende Bundesligasaison!“

Am Ende lag der Athlet des AVU-Teams mit seiner Zeit von 1:50:07 h nicht nur auf dem dritten Platz der Elite, sondern sicherte sich auch den Vizemeistertitel in der U-23. Insgesamt also eine hervorragende Ausbeute für den erst 21 Jahre alten Friese, der auch am 12.5. in Buschhütten für das AVU-Team in der 1.Bundesliga am Start stehen wird.

Ebenfalls im Elite-Feld unterwegs war Simon Hoyden, der in 1:56:15 h einen guten 13.Platz belegte.

Ü60-Sport: Radfahrgruppe immer beliebter

Im Wohlfühltempo um Witten

Donnerstags, 10 Uhr, Treffpunkt am Kreisel des toom-Baumarktes (Dortmunder Straße) Radfahren im Wohlfühltempo für Teilnehmer Ü60. Bruno Brahmann's Gruppe wächst und wächst..!

  1. Nachwuchs überzeugt bei Duathlon-Landesmeisterschaft
  2. PV-Athleten tanken Kraft auf Mallorca
  3. AVU-Team Witten mit drei Athleten bei DTU-Leistungstest vertreten
  4. UniRun 2013

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1.Bundesliga Beitragsanzahl:  132

Ruhrtal Marathon Beitragsanzahl:  14

Störung Beitragsanzahl:  2

Kinderduahlon Beitragsanzahl:  3

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