Zwischen Alligatorbecken und Schlangengrube - Survival Run im Serengetipark Hodenhagen
Über einen läuferfeindlichen Parkour kämpften sich am vergangenen Samstag die Brüder Till Pastor und Nils Brüchert-Pastor vom PV-Triathlon Witten und etwa 1400 weitere unerschrockene „Survivor“ beim 2. Survival Run im Serengetipark Hodenhagen. Über 16km erwartete die Sportler ein Geländelauf der Extraklasse. Hüfttiefes Wasser in der „Schlangengrube“, qualvolles rauf und runter im weichen Sand der „Sandkuhle“ und zu durchquerende Schlammgräben beim Hindernis „Drunter und Drüber“. Zahlreiche Hindernisse erforderten zudem Klettergeschick und Kraft, so Beispielsweise der „Heuberg“, die „Räuberwand“ oder der „Schrottplatz“. Nils Brüchert-Pastor ist begeistert von der Veranstaltung: „Schönes Wetter, schöne Veranstaltung, schönes Ergebnis! 16 Km Hindernisslauf in 1:31:36 und somit 45ter von über 430... Hinterher gab es ein Zelt mit 6 Duschköpfen für 1.400 voll mit Schlamm verdreckte Teilnehmer!“. Till Pastor belegt mit 1:34:54 den sehr guten 60. Platz im großen Starterfeld.
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Nils Brüchert-Pastor startete beim 2. Hamburger Men’s Health Urbanathlon über eine Strecke von 10 km. Am Hamburger Fischmarkt galt es , 13 Hindernisse in Form von Röhren, Containern zu überwinden und Aufgaben, wie Sandsäcke tragen, zu erfüllen. Dazu kam eine gehörige Anzahl von Treppen, die an diversen Gebäuden und in Parks zu ersteigen waren. Nach 1:00:43 Std. kam der PVler als 402. gesamt von 2180 Finishern ins Ziel und zog ein positives Resultat über die gute Organisation und Stimmung. "Grad' die über sechs Minuten Wartezeit am 5. Hindernis sind etwas ärgerlich, weil sie den Laufrhythmus durcheinander gebracht haben", läßt Nils Brüchert-Pastor eine kleine Einschränkung gelten.
Mit rund 1250 Läufer/innen erlebte der erste Bochumer Halbmarathon einen glänzenden Auftakt. Mit einer großen Gruppe nahm auch der PV-Triathlon Witten teil. Leider schickte der Wettergott schwül-warme Luft, die auf 21,1 km oft zu einer großen Belastung wurde. Maurice Keller lief dennoch ein ausgezeichnetes Rennen und kam als 15. des Gesamtfeldes und Zweiter der M40 in einer Zeit von 1:22:49 Std. ins Ziel. Eine Zeit unter zwei Stunden erreichte Bettina Nick mit 1:57:51 Std. und wurde damit 12. der W45. Vor allem die Marathongruppe nahm die Gelegenheit gerne wahr, sich mit dem Bochumer Halbmarathon auf den Frankfurter Marathon Ende Oktober vorzubereiten und finishte mit 15 PV-Läufer/innen zwischen 2:00 Std. und 2:35 Std. In ihrer Heimat Wachtendonk lief Christel Dix dagegen über 10 km auf den 3. Platz der W55 (1:02 Std.).
Aber auch die Ergebnisse über die Halbmarathon-Distanz konnten sich sehen lassen: Frank Schwarz hatte im Feld der 267 Teilnehmer als 73. die schnellste PV-Zeit mit 1:45:52 Std. vorgelegt. Hans-Peter Otto folgte in 1:48:49 Std. vor Sven Koopmeiners, der den Halbmarathon in persönlicher Bestzeit von 1:49:50 Std. lief. 1:52:46 Std. bedeuteten für Ricarda Denner ebenfalls persönliche Bestzeit. Sie hatte wie auch Sven Koopmeiners den Hannover-Halbmarathon im Mai noch in knapp über zwei Stunden absolviert. Laufmentor Peter Krawczyk begleitete die beiden über die ersten 15 km und lief das Rennen schließlich in 1:56:08 Std. Ein Läuferinnen Trio mit Gabi Thiem-Müller und Melanie Müller (beide 2:06 Std.) sowie Brigitte Hartig (2:09 Std.) rundete das gute Abschneiden des PV über den Halbmarathon ab.