Ein Ausrufezeichen setzte erneut Birgit Schönherr-Hölscher über die Marathondistanz: Die Ausdauerläuferin des PV-Triathlon Witten hatte sich zur 24. Auflage des 'Internationalen Bad Pyrmont Marathon' angemeldet und lief nach 42,195 - nicht einfachen - Kilometern als Gesamtsiegerin über die Ziellinie. "Jeder Teilnehmer, der nördlich von Hannover zu Hause ist, wird nach diesem Lauf wissen, warum das hier Weserbergland heißt. Bad Pyrmont zählt zu den schwierigsten Marathonstrecken", sagte Organisationsleiter Bernd Meeke angesichts der 690 Höhenmeter, die über die Marathonstrecke verteilt zu laufen waren.
Für Birgit Schönherr-Hölscher war der Lauf dennoch "echt schön, den Marathon kann ich nur empfehlen." Wie in der Ausschreibung beschrieben, erfolgte der Start bei 105 Höhenmeter, der höchste Punkt lag bei 350 m, wobei einige Streckenabschnitte zweimal zu durch
laufen waren. Die Strecke führte über Beläge von Gras, Asphalt bis zu befestigten Waldwegen mit schönen Ausblicken über das Bad Pyrmonter Tal.
Die Ultraläuferin des PV-Triathlon nahm die Herausforderung gerne an und lief vom Start weg im Feld der ersten 20 Teilnehmer. "Natürlich stand der Streckenrekord von Birgit Lennartz von der LG St. Augustin aus dem Jahr 2008 mit 3:18:01 Std. im Raum, dennoch bin ich nur mein Rennen gelaufen." Das gelang der Ultraläuferin aber überzeugend: die Uhr blieb nach 3:21:34 Std. stehen, gleichbedeutend mit Platz 1 bei den Frauen und Platz 15 im Gesamtfeld der rund 200 Marathonis. Platz 2 bei den Frauen belegte Britta Giesen (Airbus SG HH) mit 11 Minuten Rückstand in 3:32:15 Std.
Einen 'überaus beeindruckenden HM' in Davos liefen Anne Heibing und Peter Habich.
