Wenn es gilt, Ausdauer groß zu schreiben, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Athlet des PV-Triathlon Witten am Start, so auch in Breckerfeld mit Anke Libuda. "Für mich war der Lauf ein Test für die Deutsche Meisterschaft im 24 Stundenlauf im Herbst in Karlsruhe. Vorsorglich hatte ich jede Menge Verpflegung und Wäsche angeschleppt. Da es aber nur zweimal kurz regnete, habe ich die Wäsche zwar nicht benötigt, aber von meiner Verpflegung für den weiten Weg einiges verbraucht", berichtet die erfahrene Ultraläuferin.
Das Zugspitzmassiv, von jeher als eine ganz besondere Herausforderung für Bergsportler gekannt, bildete bildete erneut die Kulisse für einen außergewöhnlichen Berglauf. Am letzten Wochenende versammelten sich bereits zum dritten Mal Trailrunner aus aller Welt am Fuße der 2.962 Meter hohen Zugspitze zum Start des schon legendären SALOMON ZUGSPITZ ULTRATRAIL. Mit einer Distanz von 100 km und einem Anstieg von 5.420 Höhenmetern verlangt die Strecke selbst echten Trailrun-Profis alles ab.
Mit am Start auch der PV-Triathlon Witten mit seinem Ultraläufer Oliver Schoiber. Seine Einschätzung: "Super Runde, mit allem was dazu gehört. Leider lief es bei mir nicht so wie gewünscht, die Technik in Form meiner Satelittenuhr und meiner Trekkingstöcke, bei denen der Akku bei Kilometer 65 versagte bzw. ein Stock vor dem steilsten Anstieg bei Kilometer 25 sogar zerbrach, erschwerten den Lauf zusätzlich. Ich bin dann gemütlich die Berge hoch und schnell wieder runter gelaufen. Mit meiner Zeit von 16:36 Stunden bin ich unter den Umständen zufrieden, auch wenn eigentlich mehr dringewesen wäre. Zum Schluss war es mir nur mehr wichtig, noch am gleichen Tag einzulaufen und das ja dann auch geklappt. Neue Aufgaben warten, das nächste Mal wird es besser", blickt Oliver Schoiber schon wieder optimistisch in die Zukunft.
